Verpackungsklebebänder: Maßgeschneiderte Lösungen für jede Herausforderung
Worum geht es?
Verpackungsklebebänder für recycelte Kartonagen, niedrige Temperaturen und automatisierte Anwendungen. Experten-Tipps im Video bei seyffer.tv
Ein Verpackungsklebeband hält mehr zusammen als nur Kartons – es sichert Waren, schützt Inhalte und beeinflusst Effizienz sowie Kosten im Versand. Doch nicht jedes Band passt zu jeder Verpackung. Im Video zeigen Holger Walter und Julian Dubs von 3M™ praxisnahe Lösungen für optimale Haftung – von recycelten Kartons bis hin zu temperaturbeständigen Klebebändern.
Innovative Klebeband-Technologie von 3M im Überblick
Warum ist Verpackungsklebeband nicht gleich Verpackungsklebeband?
Nicht jede Oberfläche haftet gleich gut. Besonders recycelte Kartonagen, extreme Temperaturen und automatisierte Anwendungen stellen spezielle Anforderungen an die Klebetechnik. Die Wahl des richtigen Bandes entscheidet über Stabilität, Kosten und Nachhaltigkeit.
Herausforderungen und Lösungen in der Verpackungstechnik
- Recycelte Kartonagen: Erhöhte Saugfähigkeit beeinflusst die Haftung – hier sind spezielle Klebebänder gefragt.
- Temperaturbeständigkeit: Kälte oder Hitze können die Klebkraft mindern – die richtige Wahl spart Ärger.
- Nachhaltigkeit: Hochwertige Bänder reduzieren Materialverbrauch und Verpackungsmüll.
- Automatisierte Prozesse: Für Maschinenanwendungen sind exakte Klebeeigenschaften erforderlich.
Praktische Tipps für Logistik, Industrie und E-Commerce
Julian Dubs erklärt, wie die richtige Kombination aus Haftung, Material und Verarbeitung Versandkosten senkt und Verpackungen sicherer macht. Besonders für E-Commerce und Logistik bietet der clevere Einsatz von Verpackungsklebebändern spürbare Vorteile.
Sie haben spezielle Anforderungen?
Holger Walter und das Seyffer Solutions Center beraten Sie individuell. Gemeinsam mit Experten von 3M™ finden wir die passende Lösung für Ihre Verpackungsprozesse.
Transkript / Inhalt des Videos
Vollständiges Transkript anzeigen
Hallo, ich bin Holger Walder aus dem Seyffer Solution Center. Heute mit der Frage, Verpackungsklebeband ist nicht gleich Verpackungsklebeband. Wussten Sie, dass wir 2023 ca. 4 Milliarden Pakete verschickt haben über Kurier, Express und Paketdienste?
Dazu braucht man ein richtiges Klebeband, dass der Karton eben auch verschlossen beim Kunden ankommt. Ich habe mir einen Experten eingeladen, nämlich den Julian Dubbs von der 3M Deutschland GmbH. Julian ist der Spezialist, wenn es darum geht, das richtige Verpackungsklebeband herauszufiltern und auch anzuwenden. Aber Julian, sag ein paar Worte zu dir.
Ich denke, der eine oder andere wird dich noch nicht kennen. Perfekt. Erstmal herzlichen Dank für die Einladung. Mein Name ist Julian Dubbs, ich bin bei der 3M Deutschland GmbH tätig am Standort Neuss und ich bin zuständig für Verpackungstapes, aber auch Verpackungsmaschinen und Equipment.
Julian, mal die generelle Frage. Welche Herausforderungen habe ich denn an Verpackungsklebeband? Was muss es denn können oder können sollen? Erstmal die Hauptaufgabe ist, dass das Paket soll verschlossen werden, geschlossen bleiben, bis es aktiv geöffnet wird.
Das heißt, die Hauptaufgabe des Verpackungstapes ist eine geschlossene Kartonnage, die beim Kunden geschlossen ankommt. Zusätzlich zu dieser Funktion ist aber auch häufig die Optik ein sehr wichtiger Faktor. Stell dir einfach vor, du wirst es von zu Hause kennen, du bekommst ein Paket nach Hause geschickt und es hat vielleicht für dich einen sehr hohen Wert, vielleicht auch einen sehr hohen emotionalen Wert und es ist einfach sehr schlecht verpackt bzw. das Paket ist teilweise offen.
Kannst du dich da an ein Paket erinnern aus der Vergangenheit? Wir hatten auch diese Fälle, entweder dass du den Eindruck hattest, dass das Paket wurde geöffnet, weil es eben schlecht verschlossen war. Was aber teilweise mir aufgefallen ist, dass das Ding umwickelt war mit Packband bis zum Anschlag. Wo ich mich dann auch frage, war das vielleicht nicht das richtige Packband, was man da benutzt hat.
Man musste so viel drum wickeln, was am Ende ja auch Kosten verursacht. Also diese zwei Effekte kenne ich selber aus eigener Erfahrung. Das ist auch tatsächlich das Schöne an dem Bereich, dass wir oder auch unsere Zuschauer auf der einen Seite beschäftigen wir uns beruflich mit den Tapes und aus dieser Sichtweise sollten wir das Tape auch betrachten, aber auf der anderen Seite sind wir alle Endkonsumenten. Jeder bekommt von uns einmal im Monat, einmal in der Woche ein Paket und auch mit diesen Endkonsumenten-Augen sollte man das Tape betrachten.
Wenn wir das Tape betrachten, haben wir tatsächlich einige Herausforderungen. Gerade wir kleben auf einer Kartonnage und diese Kartonnagen haben immer mehr recycelten Anteil, aber auch die Qualität wird immer schlechter. Durch Kostengründe oder durch Einsparungen wird versucht, dort zu sparen, sodass es immer schwieriger ist, auch das Tape darauf zu applizieren. Das sind ja auch oft die Fragen, die wir bekommen, dass Kunden mit einem Klebeband, ich sage mal, jahrelang gut gefahren sind und plötzlich klebt es nicht mehr.
Die erste Frage ist, habt ihr irgendwas am Klebeband geändert? Ist der Klebstoff anders? Wurde die Rezeptur ausgetauscht? Aber oft ist es gar nicht das Band, sondern eigentlich der Substrat Karton.
Ganz genau. Wir haben einen sehr hohen recycelten Anteil auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite, man weiß häufig nie, wo dieses recycelte Material herkommt, sodass auch die unterschiedlichen Chargen bei den Kartons tatsächlich unterschiedliche Oberflächeneigenschaften haben können. Was wir uns jetzt anschauen, ist einmal eine vergrößerte Aufnahme von einer Kartonnage mit einer höheren Qualität und wenn man jetzt dagegen die Aufnahme von einer Kartonnage oder von einer Oberfläche nimmt mit einer schlechteren Qualität beziehungsweise mit einem sehr hohen recycelten Anteil,