Kleben

Professionelles Abdecken und Schützen mit tesa in der Industrie

20. Mai 2021Seyffer GmbHOnline-Seminar

Worum geht es?

Video-Schulung im kostenlosen Online-Seminar: Professionelles Abdecken und Schützen mit tesa® in der Industrie. Von Branchenexperten anschaulich erklärt.

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Ja, auch guten Morgen von meiner Seite. Ich darf mich kurz vorstellen, mein Name ist Holger Walder. Ich bin hier zusammen mit meinen Kollegen im Bereich Klebetechnische Beratung und Vertrieb für Sie da. Das heißt, wir beraten Sie nicht nur vor Ort, sondern auch hier in unserem Kleberlabor in Mannheim, wo wir mit Ihnen oder für Sie Klebeversuche machen, das Ganze dokumentieren, sodass Sie eben hier eine professionelle Unterstützung bekommen.

Liegt an Ihnen, nutzen Sie die Gelegenheit. So, jetzt aber genug von meiner Person. Ich möchte den Stephan Schillinge kurz begrüßen. Stephan, ich freue mich.

Es ist das erste Mal, dass wir beide hier zusammen mal aktiv sind. Vielleicht sagst du ein paar Worte zu dir und zu deinem Unternehmen, denn ich denke, dass der eine oder andere den Namen tesa kennt, aber vielleicht nicht alles über euch weiß. Jawohl. Zunächst mal besten Dank, dass wir hier die Möglichkeit haben, bei CYPHER TV unser Sortiment einmal vorzustellen.

Mein Name ist Stephan Schillinge. Ich bin jetzt seit 23 Jahren bei der Firma tesa als Key Accounter. Die Firma tesa hat weltweit 4700 Mitarbeiter. Davon sind in 100 Ländern vertreten.

Wir haben rund 7000 Produkte und tesa kennt man ja hauptsächlich eigentlich von unserem bekannten tesa Film. Den wollte ich einfach mal kurz so zeigen. Also das ist nochmal ein bisschen älteres E-Mail-Schild, wo die Zuschauer das eigentlich so kennen. Also unser Standard-tesa Film.

Aber wir haben natürlich ein weitaus größeres Sortiment. Wir haben also ganz viele Industrieprodukte, insgesamt 7000. Wir sind in allen Branchen vertreten von Automotive, Flugzeugindustrie, Druckpapier, Gesamtindustrie. Also man kann sagen, nahezu jeder Branche kann man ein tesa Produkt finden.

Also um einfach mal das Sortiment zu zeigen, was wir an Produkten da haben, haben wir mal alles aufgebaut oder eine Auswahl davon aufgebaut. Es hängt natürlich an, auch Reinigungsmittel, Sprühreiniger, Klebstoffentferner, Primer. Also alles in dieser Richtung haben wir mit dem Sortiment. Und wie ich angehend schon gesagt habe, es gibt über 7000 tesa Produkte und es ist hier jetzt mal nur eine relativ kleine Auswahl.

Ist schon relativ viel, aber 7000 hätten wir wahrscheinlich nicht ins Studio gekriegt, davon mal abgesehen. Schwerpunkt heute, weil wir ja ein sehr großes Produktportfolio haben, wir können nicht alles präsentieren, würde wahrscheinlich den Zeitrahmen ganz immens sprengen. Aber wir haben uns ein Teil rausgenommen. Genau, heute haben wir praktisch das Abdecken und Schützen.

Auch hier haben wir ein sehr breites Spektrum an Produkten und es ist sehr mannigfaltig, was die ganze Anwendung angeht. Und wir haben mal heute ein Programm zusammengestellt, wo wir einfach mal die Kernanwendungen darstellen möchten. Und für weitere Fragen stehen wir natürlich im Nachgang zur Verfügung. Wann spricht man jetzt eigentlich von Abdeckbändern und wo setzt man die ein?

Weil es ist vielleicht nicht jedem bekannt. Es werden ja auch Fehler gemacht manchmal, weil nicht unbedingt das falsche Produkt eingesetzt wurde, sondern nicht das richtige Produkt für die Anwendung angesetzt wurde. Deshalb würde es mich jetzt interessieren, wie definieren wir das Genau, dazu habe ich jetzt mal ein paar Bilder vorbereitet. Ich gehe gerade mal auf die erste Abbildung.

Das kennt eigentlich jeder, der auch schon mal zu Hause renoviert hat. Man hat dann irgendwo schon mal gestrichen, man hat mal eine Tür abgeklebt. In der Mitte findet man mal eine Rundung. Also es gibt auch Rundungen, wo man abkleben muss.

Und für alle diese Anwendungen gibt es dann spezielle Bänder im Malerbereich. Bei der nächsten Abbildung kennt an und für sich auch jeder. Da haben wir wieder andere Ansprüche an das Klebeband. Hier werden 3D-Verklebungen im Automobilbereich.

Wir haben Rundungen, Kurven und so weiter. Auch hier gibt es ein eigenes Sortiment dafür. In der Industrie gibt es dann Industriekomponenten. Da gibt es flache Anwendungen, Rundungen.

Also auch sehr breites Spektrum, was so die ganzen Anwendungen angeht. Wenn man das hier sieht, gibt es eine sehr vielseitige Anwendungsmöglichkeit. Jede Branche, jede Industrie hat ja eigene Anforderungen. Was muss ein Abdeckband jetzt in der Regel können?

Also als globalen Überblick, weil wir es nicht schaffen, dass es abgeht. Aber was gibt es außerdem noch, was eventuell wichtig ist zu wissen? Auch hier habe ich mal eine Folie vorbereitet, nur dass man es mal so sieht. Also es gibt ganz viele Parameter.

Einer ist die Anwendungsmöglichkeit. Temperatur, also es gibt Temperaturen, wird getrocknet, Umgebungstemperaturen sind wichtig, Einsatzzweck, auch die Dauer ist wichtig, die UV-Beständigkeit ist wichtig, ist es im Außenbereich, ist es im Innenbereich, was abgedeckt werden soll, was auf jeden Fall immer passieren soll, es soll nicht abreißen das Band, wenn man es wieder abzieht und auch hin und wieder sind an Kurvengängigkeit des Bandes gefordert und auch eine gewisse Abriebfestigkeit wird hin und wieder dann eingefordert. Das heißt also es gibt im Grunde Abdeckbände als Familie und dann gibt es unterschiedliche Eigenschaften, die ich auswählen kann. Genau.

Hast du da Beispiele oder kann man da irgendwas zeigen? Richtig, also wir hätten hier praktisch mal, ich habe mal was vorbereitet, die Teilnehmer zu Hause oder im Büro haben jetzt mal drei Bänder, ein Muster-Set zugeschickt bekommen, da sind dann drei Bänder mit dabei, die Kamera und fängt praktisch mit dem hellbraun an, dann kommt das flachgekreppte, dann das rote und alle diese Bänder haben unterschiedliche Eigenschaften. Dieses hochgekreppte ist dann speziell kurvengängig, das hellbeige wäre dann etwas flachgängiger, also ein bisschen mehr für Geraden geeignet und das orange wäre dann absolut für rechte Geraden gedacht. Kann man das mal zeigen oder können wir das mal einfach dem Zuschauer demonstrieren?

Genau, wir haben Ihnen noch eine Kunststoffplatte mit beigefügt, diese Kunststoffplatte. Im Chat kam gerade eine Frage. Richtig, das ist eine gute Frage und zwar diese Bänder oder das ganze Abdeck-Klebeband-Sortiment, da haben wir zig Farben, also hilft zum einen, dass wir die Anwendung farblich unterscheiden können, da haben wir zum Beispiel hellrosa, gelb, orange, ziemlich ähnliche Bänder, aber dass dann in der Anwendung nicht verwechselt wird, kann man es über die Farbe ziemlich schnell darstellen. Viele Bänder für den Außenbereich sind dann blau und im Automotive-Bereich oder Autolackiererei sind sie vorwiegend beige oder braun.

Einfach von der Farbgebung der Fahrzeuge. Danke für die Frage. Dann liebe Zuschauer, würde ich mal mit dem orangenen Band anfangen. Sie haben wie gesagt so eine Kunststoffplatte mit beigefügt bekommen.

Wir machen mal ganz einfach, frei Schnauze, eine Kurve. Versuchen wir mal zu kleben, so gut wie es geht. Also ich gebe mir die beste Mühe. Wahrscheinlich hätte ich hier schon Probleme, dass ich einen sauberen Abschluss bekomme, dass also die Kante unterlaufen wird.

Geht eigentlich nicht gut. Geht nicht gut, ne. Und dann würden wir mal das nächste probieren, das sogenannte Flachkrepp. Das wäre so ein hellbeiges Band, das setzen wir mal einfach daneben.

Es geht etwas besser, aber ist auch nicht so richtig schön. Es ist ein ziemlich ähnliches Ergebnis wie bei dem orangenen Band. Man kann es jetzt noch ein bisschen andrücken. Aber insgesamt ist es kein befriedigendes Ergebnis.

Jetzt nehmen wir mal dieses Band und das setze ich jetzt mal daneben. Es hat eine sehr ausgeprägte Hochkreppung. Wir sehen, wir kriegen eine super Kurve hin. Liegt auch überall.

Also haben wir wirklich eine super Kurvenabklebung. Nochmal hier sehr starke Faltenbildung, weniger Faltenbildung und hier haben wir gar keine Faltenbildung. Woran liegt das? Also wenn wir jetzt mal die Dehnung probieren zu zeigen.

Also hier ich ziehe mal. Hier passiert nichts. Nehmen wir mal das hochgekreppte Band dagegen. Da haben wir ein ganz anderes Dehnungsvermögen wie bei der anderen.

Da kriegen wir wirklich ein tolles Ergebnis hin. Und auch das Ablösen, wenn ich jetzt einfach mal ziehe. Das geht gutstandsfrei und relativ gut. Alles kein Problem.

Was man vielleicht noch beachten sollte bei dem hochgekreppten Band. Durch die Klemmung haben wir so kleine Tunnelwirkungen. Diese Tunnelwirkungen könnte man mit so einem genannten Nahtroller ein bisschen anpressen, wenn man irgendwelche Ornamentik oder sowas streichen möchte und dann gibt es auch im Malerbereich sogenannte Stupfpinsel oder Schablonierpinsel, da könnte man dann das so antupfen, dann hätte man an der Seite keine Unterläufer oder sehr geringe Unterläufer und wie gesagt, dann hätten wir anschließend ein absolut tolles Ergebnis. Hätten wir in dem Bereich auch die Möglichkeit, wenn ich eine scharfe Kante haben muss und nicht andrücken kann, irgendwo noch zu agieren mit dem anderen Band?

Genau, wir haben dann speziell im Autolackierbereich gibt es sogenannte Schablonierbänder, die sind dann aus Weich-PVC und dieses Weich-PVC lässt sich sehr gut in den Kurven verformen, also da kann man auch richtig Was schon mal interessant zu sehen, was kleine Unterschiede schon ausmachen können oder über gutes und schlechtes Ergebnis entscheiden. Kannst du uns gleich mal noch so ein bisschen die Bandbreite darstellen, also welche Industrie setzt ein und wie wird es eingesetzt? Gibt es da irgendwas, was man dem Zuschauer noch mitgeben kann? Genau, da würde ich mal sagen, da gehen wir mal vier Oberflächenbehandlungen durch, also es sind so die Hauptanwendungen, einmal die Spritzlackierung, das Galvanisieren, dann das Pulverbeschichten und das Sandstrahlen.

Und da habe ich jetzt auch noch mal ein paar Bilder vorbereitet, da fangen wir gerade mal so mit dem Nasslackieren an. Man sieht Beige. Richtig, also das ist so eine traditionell verwendete Farbe, einfach von der Papierfarbe her rührend und wir sehen jetzt auch auf dem Bild, da ist ein Band, wo nochmal Papier mit angeklebt ist, also es gibt dann auch spezielle, momentan wird viel Zweifarb lackiert im Automobilbereich, das kennen wir, das Dach hat eine andere Farbe wie die Karosse und dann gibt es dann spezielle, ich zeige es mal so ein bisschen, da sind dann Folien dran, Papier, mal die Aufnahme gehen, genau. Also da ist hier nochmal eine Folie an das Band angeschlossen, dann kann man den Rest feberfrei abdecken, die Folie schmilzt sich dann an, gibt es auch mit Papier.

Also das heißt, größere Flächen decke ich dann mit sowas ab und dann, wo es drauf ankommt, in dem Maskierband. Richtig, genau, dann hat man das nicht sauber, dann kommt kein Farbnebel dran oder Ähnliches, dann bekommt man das auf jeden Fall gut hin. Also das heißt schnell und auch kostengünstig, weil ich denke, es ist doch ein Unterschied, ob ich jetzt eine ganze Karosserie mit dem Band abkleben würde. Richtig, genau, vollkommen richtig.

Genau, das wäre einmal zum Nasslackieren. Dann hätte ich nochmal Galvanisieren vorbereitet. Galvanisieren wird praktisch in ein Elektrolytbad, wo Säure auch mit drin ist, wird was verchromt, vernickelt, vergoldet, versilbert, also es gibt alle Arten über diese Anode, Kathode und so weiter, wird das dann aufgebracht. Dann haben wir noch das Pulverlackieren, das hat in den letzten Jahren extrem zugenommen, ist eine sehr kostengünstige Lackierform, hat allerdings seine Zücken, das sind die hohen Temperaturen, wo dann ein Abdeckband aushalten muss, aber da gehen wir nachher nochmal kurz drauf ein.

Ich hacke mal noch ein, also das, was ich weiß, ist ein elektrostatisches Verfahren, das heißt ich habe im Grunde keinen Flüssiglack, sondern eine Art Pulver, bringe das elektrostatisch auf mein Bauteil auf, aber dann habe ich das Pulver 180 und 220 Grad, das muss so ein Band nicht mal mitmachen können, das ist nicht ganz ohne. Dann haben wir noch das Sandstrahlen, da kann man zum Beispiel Marmor bearbeiten, Oberflächen bearbeiten, Glas kann man mit Ornamentik, da haben wir nachher auch mal was vorbereitet, wo man mal zeigen kann und auch Schleifen, das werden auch Segmente von Karosserie-Teilen müssen gegen Schleifen geschützt werden, dass nicht beschädigt wird und auch hier haben wir spezielle Bänder, wo im Sandstrahlen wie auch im Schleifbereich dann mit eingesetzt werden. Okay, das ist interessant, wusste ich jetzt zum Beispiel so auch nicht, dass das machbar ist, weil ich dachte, wenn ich schleife, dann trage ich halt was ab, also die Bänder sind speziell dafür auch ausgelegt. Genau, richtig.

Gut, super. Genau, dann fangen wir doch mal einfach an, fangen wir mal mit dem Nasslackieren an und zwar haben wir, ich glaube wir brauchen die Folie noch mal, da sind jetzt noch mal alle Nasslackierungen aufgeführt, also wir sehen Industriekomponenten, Industrielackierung, Automobillackierung, Felgen werden lackiert, also es gibt mannigfaltig viele Anwendungen, wo man da mit einsetzen kann und ich habe mal Was vorbereitet auf dem nächsten Chart, und zwar, das mache ich gleich mal komplett auf, wir haben ja einfach mal den kompletten Durchgang, was praktisch so eine Nasslackierung beinhaltet. Das ist hier an Automotive-Anwendungen mal gekoppelt, also man hat es nicht vorbereitet. Die meiste Anforderung, weil wir wissen, Lackieren verdeckt nichts, es zeigt eigentlich eher noch auf.

Also wenn irgendwo ein Staubkorn sitzt und ich lackiere es rüber, ist es nicht verschwunden, sondern es springt eigentlich direkt ins Auge. Genau, also absolut sauber sein, wird entfettet, staubfrei und schmutzfrei und das beinhaltet die Vorbehandlung. Dann würde die Grundierung draufkommen, wenn noch Unebenheiten drin sind, kommt der Füller drauf. Anschließend, die durch den Füller entstandenen Unebenheiten werden nochmal plan geschliffen.

Dann kommt der sogenannte Basislack drauf und dann kommt schon die erste Ofentrocknung. Bei hochwertigen Anwendungen haben wir hier schon Temperaturen von 140 bis 160 Grad. Anschließend kommt der Klarlack drauf und dann folgt die Qualitätskontrolle zum Schluss. Und hier haben wir einfach auch mal was vorbereitet, wieder für die Kamera.

Da haben wir mal ein Blech mit zwei unterschiedlichen Bändern. Also wir haben gerade mal das Hochkrepp genommen und dann das Flachkrepp. Wenn man das jetzt mal so abzieht, sehen wir eins, das praktisch die Kamera zu zeigen. Man sieht also ganz deutlich, da haben wir totale Unterläufer beim anderen, weil einfach eine Tunnelung da ist, wo man dann diese Unterläufer sieht.

Nicht gewünscht? Nicht gewünscht, genau. Deswegen brauchen wir das richtige Band für die richtige Anwendung. Aber jetzt Nasslackverfahren war das?

Genau, das war jetzt mal das Nasslackverfahren. Hier habe ich jetzt nochmal eine Folie vorbereitet. Wir haben ein sehr breites Sortiment. Es gibt verschiedene Trocknungstemperaturen, verschiedene Dauern, wie lange muss ein Band drauf bleiben.

Hier haben wir mal drei Produkte, wo hauptsächlich in diesem Bereich eingesetzt werden, wo unterscheiden die sich? Der Hauptaspekt ist einmal die Temperaturbeständigkeit und ist einfach von der Ofendruckung abhängig. Bei so einer Temperatur wird da letztendlich dann ausgehärtet. Also das heißt, entscheidend ist dann wahrscheinlich auch die Kletstoffrezeptur, die diese Temperatur aufnehmen kann.

Ich sage mal, im ungünstigsten Fall verbacke ich das Ganze, das heißt es geht nicht mehr ab. Wir haben zum Beispiel hier unser 4304, da haben wir natürlich eine ganz andere Reißfähigkeit. Das wird sehr gerne im Buslackierbereich mitgenommen. Da haben wir ganz lange Strecken vom Band und dann wird lang abgezogen.

Dann kommt diese Hebelwirkung ein bisschen auf das Band und dann haben wir da einen schnellen Einreißer. Da spielt dann auch nochmal die Dicke des Bands, also die Reißfestigkeit eine große Rolle. Was empfiehlt ihr als möglichst bestes Band? Da gibt es Informationen, die man abfragen kann.

Sowohl bei euch als auch bei uns, wo man dann gemeinsam entscheidet, das oder das Band. Auch in Hinblick vielleicht von Wirtschaftlichkeit. Das heißt, es muss kein Hochleistungsband sein für eine einfache Lackierung oder umgedreht. Ein billiges Band für eine sehr saubere Kante wird dann vielleicht auch nicht unbedingt den Effekt haben.

Also das heißt, man kann aufgrund der Informationen sehr genau schon ausdeuten, man nimmt das oder das Band für sie als die optimale Lösung. Richtig, genau. Sehr gut. Dann gehen wir mal auf die nächsten Anwendungen.

Das wäre dann das Galvanisieren. Wie vorher schon angesprochen, das Galvanisieren ist nicht ganz ungefährlich. Vernickelt, Verzinken, Vergolden, Versilbern. Also es wird sehr viel mit Säuren gearbeitet, zum Teil höheren Temperaturen.

Es ist nicht, also auch sehr großer Anspruch ans Band letztendlich. Das zeige ich jetzt auch nochmal kurz am Verfahren. Gehen wir auf den nächsten Sheet. Ich mache hier auch nochmal die Parameter gleich auf.

Also es wird zunächst mal gereinigt, wie wir es bei jedem Verfahren haben. Dann kommt das Maskieren. Anschließend erfolgt dieser Galvano-Vorgang. Und da haben wir dann wirklich Säuren und Ähnliches.

Man sieht es ja an der Folie auch schon, Gefahrensymbole. Das sagt schon einiges aus. Ja, genau. Also es ist nicht ungefährlich.

Man muss auch Schutzkleidung tragen und so weiter. Heißt aber auch, für das Band im Grunde nicht ungefährlich, weil eine Säure löst ja irgendwo bestimmte Partikel einfach auf. Also muss ich es dementsprechend auch auswählen. Genau, da muss man dann das richtige Band haben.

Und dann erfolgt das Demaskieren. Hierfür haben wir jetzt auch mal was vorbereitet. Ich mache gerade mal die Kamera nochmal an. Und zwar, wir haben hier mal Operationsbesteck, Operationsscheren, die sind hier am Ende vergoldet.

Um eine saubere Kante zu bekommen, wird dieses Band vor dem Galvanoprozess abgedeckt. Wird dann in das Goldbad eingetaucht, geht wieder raus und anschließend werden dann diese Bänder gelöst. Wir sehen, wir haben eine saubere Kante. Und dann haben wir da wirklich schöne Ergebnisse.

Auch hier haben wir spezielle Bänder, da mache ich auch nochmal die nächste Darstellung auf. Anschließend geht es schon mal zum Pulverlackieren über. Und zwar haben wir auch hier, wie vorher angesprochen, wir haben hier spezielle Abdeckbänder. Wir arbeiten im Pulverlackierbereich mit sehr hohen Temperaturen.

Auch hier habe ich meine Darstellung mit drauf. Hier haben wir auch wieder das Reinigen, dann kommt das Maskieren, dann das Pulverbeschichten, das Aushärten im Ofen und demaskieren. Wie muss man sich das vorstellen, das ist ja ein Pulver, das in einer gewissen Dicke aufgebracht wird. Das muss jetzt aufgeschmolzen werden über diese hohen Temperaturen.

Wie lange kann sowas dauern oder was sind die Prozesszeiten, die ich brauche? Ich habe hier auch nochmal Bleche, die wir machen lassen, letzte Woche. Die gebe ich auch nochmal gerade in die Kamera. Also hier wäre mal so ein Blech.

Wir sehen hier ein Loch. Das Loch dient dazu, dass praktisch...