Peristaltische Schlauchpumpe LOCTITE® EQ PU20: Präzise Dosierung direkt vom Hersteller
Worum geht es?
Die peristaltische Schlauchpumpe EQ PU20 von Loctite ausführlich im Produkt-Video bei seyffer.tv. Ausführlich von Branchenexperten vorgestellt.
Tauchen Sie ein in die Welt präziser Dosiertechnik mit der LOCTITE® EQ PU20 peristaltischen Schlauchpumpe. In diesem Video erklären Seyffer-Experte Dirk und Daniel Schemel, Sales Engineer Industry bei der Henkel AG & Co. KGaA, die Funktionen der digitalen Pumpe – ideal für die exakte Dosierung niedrigviskoser Klebstoffe wie Cyanacrylate, UV- und anaerobe Produkte direkt aus Flaschen. Perfekt für Automotive, Elektronik und Fertigung.
Aufbau und technische Details der peristaltische Schlauchpumpe
Dirk und Daniel erklären anschaulich den robusten Aufbau: Drehender Rotor, Schrittmotor und flexible Schläuche (schwarz für UV-Schutz oder transparent) sorgen für volumetrische Förderung in beiden Richtungen. Maße: 212 x 89 x 189,5 mm – kompakt und langlebig, mit Adapter für Düsen von 1,6 bis 3,2 mm.
Schlauch montieren bei der LOCTITE® EQ PU20
Einfach und sicher: Sehen Sie, wie der Schlauch in den Rotor eingesetzt wird – für lufteinschlussfreie, präzise Anwendungen bis 5000 mPas Viskosität.
Peristaltische Schlauchpumpe mit manuellem Modus
Kontrolle pur: Im manuellen Modus dosieren Sie tropfgenau per Knopfdruck – ideal für Spot-Anwendungen oder Tests, mit sofortiger Umkehrung für Rücksaugung.
Zeit-Modus
Zeitgesteuert dosieren: Definieren Sie Dauer und Volumen für konstante Fließraten – perfekt für automatisierte Prozesse ohne Luftverunreinigung.
Zyklus-Modus
Effizienz maximieren: Wiederholte Zyklen mit Pausen sorgen für präzise Serienproduktion – ein Game-Changer für hohe Durchsätze.
Vakuum-Modus
Rücksaugung optimiert: Der Vakuum-Modus verhindert Tropfen und hält den Fluss sauber – essenziell für sensible Materialien wie Aktivatoren oder Öle.
Diese Pumpe revolutioniert Ihre Dosierprozesse: Volumetrisch, rückstandslos und benutzerfreundlich.
Überzeugen Sie sich von der peristaltischen Schlauchpumpe LOCTITE® EQ PU20 direkt im Video.
Transkript / Inhalt des Videos
Vollständiges Transkript anzeigen
Herzlich Willkommen bei Seyffer TV. Mein Name ist Dirk Lorenz. Ich bin bei uns zuständig für den Bereich Beratung in der Klebetechnik und ich habe den Daniel Schemel mitgebracht von der Firma Henke, der mich heute unterstützen wird und uns die peristaltische Schlauchpumpe vorstellen wird, wie sie funktioniert. Mein lieber Daniel, herzlich willkommen.
Schön, dass du da bist. Vielen Dank, Dirk. Danke für die Ankündigung. Wie der Dirk schon sagte, ich möchte euch heute ein bisschen die peristaltische Schlauchpumpe, um genau zu sein, die LOCTITE EQPU20 vorstellen.
Das ist das gute Gerät. Wir haben hier viele Möglichkeiten der Einstellung und die werden wir heute alle ein bisschen durchgehen, auch ein bisschen die Vorteile des Geräts, wie baue ich es auf und wie verwende ich es, was habe ich für Möglichkeiten, auch zwecks der Dosierung. Und was für Klebstoffe verarbeitbar sind, von Zyrenacrylat einkomponentig, was geht zweikomponentig, das werden wir jetzt herausarbeiten und ihnen hoffentlich ein bisschen was mit auf den Weg geben. Genau und dafür fangen wir jetzt einfach mal an, ein bisschen mit den technischen Details und werden einfach das Gerät mal aufbauen.
Perfekt, lass uns starten. Wunderbar, fangen wir an mit ein paar kleinen technischen Details. Einfach nur mal so zur Größe, damit sie mal eine Vorstellung haben, wie groß das Gerät ist. Das Gerät ist circa 20 Zentimeter breit mit dem Pumpenkopf ungefähr 19 Zentimeter und hat eine Höhe von circa 9 Zentimeter.
Also kein sehr wirklich großes Gerät, sondern passt schön auf jeden Arbeitsplatz, Handarbeitsplatz einfach unterzubringen. Und mobil verwendbar. Und mobil verwendbar. Wie man hier schon sehen kann, das ist zum Beispiel auch ein Dosiergerät ohne Druckluftanschluss.
Also wir brauchen wirklich nur einen 230 Volt Anschluss, den haben wir quasi hier Power Inlet gekennzeichnet. Dann haben wir einen Innenanschluss, dort kommt quasi ein Handtaster rein. Das ist so ein gutes Stück, ein Handapplikator, das ist ein 3,5 Zentimeter Klingstecker. Oder ich habe natürlich auch die Möglichkeit, einen sogenannten Fußschalter zu benutzen, wo der Mitarbeiter die Möglichkeit hat, quasi auch mit dem Fuß die Dosierung auszulösen.
Wenn er zum Beispiel mit der Hand das nicht machen möchte, kann er die Bauteile gut mit der Hand halten und kann mit dem Fuß auslösen. Richtig, zum Beispiel. Sehr gut, super. Und dann haben wir auch noch einen Anschluss, einen XS1 Startanschluss, der ist auch dafür da, dass das Gerät zum Beispiel an eine übergeordnete Steuerung, wie zum Beispiel ein XYZ-Tisch, angeschlossen werden kann und auch dafür verwendet wird.
Super. Und einfach in die richtige Produktion integriert wird. Dann haben wir natürlich ja auch vorne diverse Anschlüsse, beziehungsweise diverse Funktionen und Anzeigen. Wir haben zum einen, das ist der Pumpenkopf, ein sich drehende Peristaltik.
Dort spannen wir nachher auch den Schlauch ein. Dann haben wir eine Zeitanzeige, die geht von 0,01 Sekunden bis 99,99 Sekunden, kann ich das einstellen. Das ist quasi Zeitraum. Und dann habe ich eine Geschwindigkeitsanzeige von 1 bis auch 99.
Gut, fangen wir an, einfach mal das Gerät aufzubauen und anzuschließen. Dafür benötigen wir den Strom. Jetzt haben wir den Strom angeschlossen. Wir fangen jetzt an, wir bauen das ganze Stück auf.
Dafür brauche ich so einen Schlauch. Wenn Sie das Gerät bestellen oder es ankommt, haben Sie immer so einen gewissen Testschlauch dabei. Es gibt aber alle und verschiedene Schläuche in den verschiedenen Durchmessern als 25 Meter Vase. Die unterschiedlichen Durchmesser benötige ich für die Glebstoffe.
Richtig, also je höher meine Viskosität ist, desto dicker der Schlauch oder vom Innendurchmesser her die Größe der Schlauch. Je niedriger die Viskosität ist, zum Beispiel Cyanacrylate mit einer Viskosität von 20 Millipaskalsekunden, ähnlich wie Wasser, reicht ein ganz dünner Schlauch. Wenn ich relativ hochviskose Produkte habe, so mit 2000 Millipaskalsekunden, muss ich natürlich dementsprechend Was können wir mit der Pumpe für Klebstoffe verarbeiten? Wir haben eigentlich die Möglichkeit, fast alle einkomponentigen Klebstoffe, die Cyanacrylate in der blauen Flasche, die wir Ihnen in den letzten Online-Seminaren ja schon näher gebracht haben, dann die Anaeroben-Produkte, das sind die, die in unserem nächsten Online-Seminar, wozu natürlich alle herzlich eingeladen sind, näher gebracht werden.
Und wir haben aber auch die Möglichkeiten, zum Beispiel dünnflüssige Aktivatoren, fette Öle zu applizieren oder natürlich auch einkomponentige UV-Klebstoffe. Dafür haben wir dann nämlich einen schwarzen, lichtundurchlässigen Schlauch und dann können wir auch einkomponentige UV-Acrylate oder UV-Cyanacrylate damit dosieren. Wichtig ist, von der Viskosität her muss man darauf achten, sie sollte nicht höher als 5000 mPa sein. Was aber für in dem Rahmen dünne, einkomponentige Klebstoffe schon sehr dickflüssig ist.
Zweikomponentige geht mit der halbischen Pumpe nicht. Zweikomponentige so nicht, sie wird zumindest nicht gebrauchsfertig aufgetragen. Ich kann natürlich zwei Pumpen hinstellen und mir in eine Schale dosieren mit dem Mischungsverhältnis, was ich haben möchte, ist aber in der Regel relativ aufwendig. Das macht man eher über andere Systeme.
Ich habe hier schon einen Schlauch zugeschnitten, wie man sehen kann. Wichtig dabei ist, darauf zu achten, das Ende, was später ins Material oder in meinen Klebstoff sollte immer schräg angeschnitten sein. Das habe ich hier schon gemacht. Das ist einfach dazu da, dass der Schlauch nicht plan auf dem Boden aufliegt und ich mir unter Umständen einen Wagen umziehen kann.
Gleichmäßigen Materialfluss. Dann spannen wir den mal ein. Dazu nehme ich diesen Hebel raus, mache den Bügel runter und dann habe ich rechts und links solche Spannbacken. Dort muss ich den Schlauch einspannen.
Da fangen wir jetzt auf der Seite auch an. Das ist ja alles vormontiert bei Lieferung. Das ist alles fertig. Man braucht auch kein Werkzeug, um die peristaltische Pumpe aufzubauen.
Nein, also reichen ganz normal die Hände. Wichtig hierbei ist noch darauf zu achten, dass ich mir auf beiden Seiten genug Schlauchlänge lasse, dass ich später ins Material zum Beispiel reinkomme. Dann spanne ich das Ganze ein. Das mache ich hier mit diesem kleinen Drehrädchen.
Das geht alles per Hand. Es reicht wirklich, wenn ich die Hand fest anhebe. Ich muss nicht mit dem Schraubendreher festknallen. Und du gehst mit dem Schlauch auch oben über das Rädchen drüber.
Unten drunter würde nicht funktionieren. Genau, ich gehe oben drüber. Der Schlauch sollte quasi richtig drinnen liegen. Er muss jetzt nicht extrem stramm drauf sitzen, aber er sollte plan auf diesem kleinen Drehrädchen liegen.
Kein Falten schlagen. Genau, dann habe ich den Bügel. Den mache ich wieder hier. Dann wird der Bügel wieder einfach fixiert.
Damit sich der Elektromotor später nicht so schwer tut, drehe ich den Schlauch ein wenig an. Das kann ich am besten in beide Richtungen kurz machen. Das ist nämlich dazu da, dass der Schlauch ein bisschen vorgeweigt wird und sich der Elektromotor nicht so schwer tut. Okay.
Und gleich vernünftig anfangen kann zu arbeiten. Kann ich die, wenn die Pumpe noch aus ist, überdrehen? Nein, das ist einfach wie im Leerlaufmodus. Du kannst einfach drehen und es passiert gar nichts.
Okay, wunderbar. Perfekt. Dann habe ich hier mein Ende, das ich schräg abgeschnitten habe, und meine Flasche Klebstoff. Wir nehmen jetzt hier, wie schon erwähnt, ein anaerobisches Produkt.
Einfach aus der Grundlage, weil es ist halt grün und wir können es schön erkennen. Das lässt sich gerade für unsere Demo-Zwecke machen und ist natürlich auch Thema in unserem nächsten Online-Seminar. Dann habe ich hier natürlich mein Handstück, das auch wichtig ist. Hier muss nämlich auch der Schlauch durch.
Da habe ich auf dem einen Ende auch eine Durchführung. Dort schiebe ich jetzt quasi einfach nur den Schlauch durch. Bis er vorne ein Stück rauskommt. Dann habe ich hier einen passenden TIP-Adapter oder einen Kopf und dort muss der Schlauch durch.
Da gibt es verschiedene Größen, die es dann immer passend zu dem passenden Schlauch oder passenden Schlauchdurchmesser gibt. Da gibt es eine Tabelle auch in der Bedienungsanleitung des Gerätes oder Sie kommen einfach auf uns zu und sprechen uns an. Wir helfen Ihnen da gerne bei der Auswahl. Die Dicke der Schläuche ist ja abhängig von den Klebstoffen, die eingesetzt werden, wie die Viskosität ist.
Genau, also die Schlauchdicke mache ich davon abhängig, was für eine Viskosität mein Klebstoff hat und was für eine Dosiermenge ich auftrage. Ich kann natürlich auch einen sehr dicken Schlauch für ein sehr dünnflüssiges Produkt nehmen. Da muss ich mir nur bewusst sein, dass es eher was, wenn ich einen großen Auftrag habe. Und wenn ich natürlich nur einen sehr kleinen Tropfen brauche, kann ich auch für ein dünnflüssiges Produkt einen sehr dünnen Schlauch nehmen.
Wunderbar, wir haben das Gerät jetzt eigentlich aufgebaut. Das war eigentlich auch schon alles. Ist, wenn man nicht so viel drum herum redet wie wir, eine Sache von 1-2 Minuten, wenn überhaupt. Wunderbar, super.
Dann lass uns aktiv meinen Klebstoff applizieren. Wunderbar, damit fangen wir jetzt an. Funktioniert das Gerät? Dafür schalte ich es natürlich erstmal ein.
Für den kompletten Aufbau ist es zu raten, dass einfach das Gerät ausgeschaltet bleibt. Einfach aus arbeitssicherheitstechnischen Gründen. Schalten Sie es bitte erst ein, wenn Sie das Gerät, auch den Schlauch, alles komplett drin haben, damit sich keiner irgendwo verletzen kann. Wir fangen an.
Wir haben verschiedene Modi, mit denen wir arbeiten können. Der erste Modi ist quasi der manuelle Modus. Ist hier bei dem Gerät immer schön zu sehen, wir haben ein grünes Lämpchen. Immer da jeweils, wo die Lampe leuchtet, in dem Modus bin ich.
In dem Programm befinden wir uns. Richtig. Und wir starten jetzt einfach mit dem manuellen Programm, weil wir jetzt auch den Schlauch ja noch füllen müssen, damit vom Gebinde bis quasi hinten zu meinem Handapplikator. Damit habe ich beim manuellen Modus auch eine Einstellmöglichkeit, und zwar das ist die Geschwindigkeit.
Die kann ich hier einstellen. Dafür habe ich hier zwei Pfeiltasten, hoch und runter. Geht von 0,1 bis 99. Um den Schlauch zu füllen, empfehle ich Ihnen immer die höchste Geschwindigkeit, also 99, weil Sie sonst einfach auch ein bisschen warten müssen.
Und das Ganze demonstrieren wir jetzt und machen einfach mal umfüllen den Schlauch. So, wir haben jetzt das Produkt vorlaufen lassen, der Schlauch ist gefüllt. Wir haben es jetzt für Sie natürlich im Video ein bisschen vorgespult. Das hängt einfach damit zusammen, das kann unter Umständen ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen.
Je nach Viskosität des Klebstoffes kann es auch ein bisschen länger dauern. Wir haben jetzt hier mit dem Anoroben-Produkt, mit dem wir heute arbeiten, mit dem LOCTITE 638, ein relativ hochviskoses Produkt und haben daher ein bisschen länger gebraucht. Um Ihnen jetzt aber die Programmmodi zu zeigen, gehen wir wieder in die Detailansicht und zeigen Ihnen den ganz normalen manuellen Modus. Wie schon erwähnt, wir haben jetzt Geschwindigkeit 99 eingestellt, das ist mir unter Umständen für die normale Dosierung zu schnell.
Deshalb, damit man einen schönen glatten Wert hat, 20. Im manuellen Modus habe ich jetzt immer die Geschwindigkeit 20 und es kommt so lange Produkt, solange ich den Knopf gedrückt halte. Das heißt, die Menge bestimmst du? Die Menge bestimme in jedem Falle ich.
Was ich jetzt allerdings habe, das Gerät zeigt mir an, wie lange ich gedrückt habe. Hier habe ich jetzt zum Beispiel die Möglichkeit, wenn ich weiß, ich brauche einen Gramm Klebstoff, kann ich so lange gedrückt halten, bis ich den einen Gramm habe. Dann weiß ich, bei der Geschwindigkeit 20 brauche ich unter Umständen 2,93 Sekunden. Das kann ich dann im späteren, nächsten Modus, das ist nämlich der Time Modus, wie Sie sehen, wir sind jetzt einmal umgesprungen, kann ich jetzt einstellen.
Hier gebe ich zur Geschwindigkeit noch eine Zeit dazu. Das heißt, du kannst die Menge reproduzierbar einstellen, sodass du mit einem Drücken automatisch immer die gleiche Menge Klebstoff bekommst und der Mitarbeiter entscheidet, wann er das auf das neue Werkstück appliziert. Nur mit den zwei Werten, die ich einstellen kann. Einmal Geschwindigkeit und dann natürlich die Zeit.
Wir nehmen jetzt einfach mal die Zeit ähnlich, wie wir sie eben angezeigt bekommen haben. Mit Mod bestätige ich das dann einfach und dann habe ich die Zeit fertig eingestellt. Das wäre jetzt ein programmierter Wert. Wir haben jetzt 2,65 Sekunden eingestellt.
Anweisungen auch festhalten, das ist der Vorteil der digitalen Werte. Somit kann ich sicherstellen, dass auch der Mitarbeiter in der Spätschicht dieselben Mengen X aufträgt, wie mein Mitarbeiter im Frühdienst. Ob der Mitarbeiter jetzt schlecht gelaunt ist, gut gelaunt ist oder ein feineres Händchen oder ein groberes Händchen hat. Jeder hat ja auch ein anderes Gefühl, wie er damit umgeht.
Und wenn ich unterschiedliche Mengen habe, ist es ja nicht reproduzierbar. Und mit zu viel oder zu wenig Klebstoff habe ich ja auch Fehlklebungen. Richtig, genau. Und das demonstrieren wir jetzt natürlich einfach mal.
Wie viele Programme habe ich mit der peristaltischen Pumpe? Wie viele Programme kann ich speichern oder einstellen? Ich kann hier bis zu 29 verschiedene Programme einstellen und hinterlegen. Das heißt, Sie können quasi 29 verschiedene, die peristaltische Pumpe, 29 verschiedene Produkte, die Sie herstellen oder Bauteile, die Sie herstellen, nutzen.
Ja, super. Und dafür, für die einzelne Applikation auch immer ein Programm hinterlegen, müssen Sie das nur auswählen. Das zeige ich Ihnen auch gleich, wie Sie dieses Programm einfach auswählen können. Ja.
Jetzt, ich appliziere das einfach mal, demonstriere das kurz. Wir haben immer noch die Geschwindigkeit 20 eingestellt vom Programm davor und die Zeit 2,65. Ich drücke jetzt hier rauf, aber du hast nur einmal gedrückt. Du hältst den Knopf nicht, weil er ja durch die eingestellte Zeit automatisch wieder aufhört.
Richtig. Ich drücke einfach, ich gebe dem Gerät quasi nur ein Startsignal und damit trägt das Gerät immer wieder denselben Tropfen, dieselbe Menge auf. Ja. Das ist eigentlich quasi auch das, was in einen Prozess schön integriert ist, auch in einen vollautomatischen Prozess.
Ja. Das Gerät kriegt quasi nur das Startsignal, ein Eingangssignal und löst dann, so wie ich das jetzt manuell quasi mit dem Handtaster mache, einfach wieder aus. Super. Wie ist es, wenn die Schicht beendet ist, man hört auf zu arbeiten, muss ich den Schlauch wegschmeißen, kann ich das Material im Schlauch oder den Schlauch im Gerät lassen und kann morgen weiterarbeiten?
Wie wird da verfahren? Also in der Regel ist es so, Sie können den Schlauch einfach drinnen lassen, das ist gar kein Problem, Sie müssen den Schlauch jetzt nicht wegschmeißen, je nachdem, was Sie natürlich für ein Produkt haben. Bei einem Zyanacrylat empfehle ich, auch da können Sie, da wird die Flasche, wir haben jetzt hier unsere Zyanacrylatflasche, wir gehen einfach mal ganz kurz in die Detailsicht, dann kann ich es besser. Dann haben wir den Verschluss hier oben, den schneide ich mir ein Stück ab und da kommt der Schlauch rein.
Der Abschnitt sollte so klein wie möglich sein, dass gerade mal der Schlauch drin ist, dann kann ich auch die Flasche stehen lassen. Wenn ich jetzt allerdings Betriebsferien mache, zum Beispiel über Weihnachten, steht ja auch bald bevor, dann sollte ich natürlich auch den Schlauch aus dem Gebinde rausnehmen und das Gebinde wieder zum Beispiel beim Zyanacrylat in den Kühlschrank stellen. Da muss ich mir halt überlegen, wenn ich zwei Wochen einen Stillstand habe, muss ich halt vielleicht auch den Schlauch mal austauschen, einfach um sicherzugehen, dass ich kein Festmaterial habe. Aber von einer auf die andere Nacht oder wenn Schießwechsel ist, passiert nichts, das heißt es ist auch sehr wartungsfrei und man schmeißt auch nicht unnötige Materialkosten, schmeißt keinen Klebstoff weg dementsprechend und Schlauch, sondern kann es am nächsten Tag wieder weiterarbeiten.
Bei anaeroben Klebstoffen, so wie wir es jetzt zum Beispiel haben, wenn ich jetzt diese Kunststoffnadel habe, kann ich auch die Nadel drauf lassen, die wird auch am nächsten Tag frei sein. Damit der Arbeitsplatz schön sauber bleibt, haben wir hier auch, im Bild haben wir so einen kleinen Ständer, den gibt es als Zubehör extra dazu zu kaufen. Hier ist so ein PTFE-Halter, hier kann ich den Handapplikator mit der Dosiernadel reinlegen, mache mir so ein kleines Schälchen oder Aluschälchen darunter und dann habe ich auch einen sauberen, selbst wenn das mal anfangen sollte zu tropfen, so einen schönen sauberen Arbeitsplatz. Im Zweifelsfall bei einem Zyanacrylat kann es immer mal sein, dass sie vorne diese Nadel, weil sie halt einfach irgendwann durch die Luftfeuchtigkeit vorne ausfällt.
Die zwei Löcher am Halter, hier haben Sie die Möglichkeit verschiedene Gebinde reinzustellen, zum Beispiel, ich habe jetzt hier nochmal eine andere LOCTITE-Flasche, die steht jetzt hier relativ sicher, sodass sie einfach nicht umfällt. Ja, perfekt, sehr gut, super. Das ist eine saubere Lösung. Genau.
Kommen wir kurz zu den anderen Modus noch, wir haben noch den Modus des Zyklus, hier habe ich jetzt wieder, nicht wundern, hier wurde die Zeit auf 0,0 gesetzt, die Zeit, die Dosierzeit ist immer noch dieselbe, die ich vorher im Zeitmodus eingestellt habe. Jetzt kann ich auch hier die Zeit einstellen, da gehe ich jetzt einfach mal, ich stelle uns jetzt hier eine Sekunde ein, bestätige die wieder mit dem Mod. Das ist jetzt die Pause, wir können jetzt hier den Zyklus fahren, in dem der Zyklus beginnt, ich löse aus, das Gerät dosiert wird, 2,65 macht, dann aber eine Sekunde Pause. Das heißt, du kannst je nach Länge, wie du zwischen den Bauteilen hast, die Pause, die du hast oder den Weg, den du gehen musst, könntest du da.
bestimmten Rhythmus oder du könntest sagen, ich brauche vier Punkte im Gerät, dann kannst du vier einzelne Punkte applizieren, dass er das als Zyklus eingestellt hat. Genau, das ist zum Beispiel, wenn ich eine Bandproduktion habe und immer weiß, ich habe einen genauen Abstand, kommt mein Bauteil rein und dann muss ich einen Punkt setzen. Das macht es mir sehr einfach. Sie sehen, es ist wieder dieselbe Menge.
Beendet wird dieses Programm einfach wieder durch ein Betätigen des Auslöseschalters oder Eingangssignal. Das ist der Zyklus. Dann habe ich natürlich auch noch die Möglichkeit, es gibt sehr dünnflüssige Materialien, die neigen dazu, etwas nachzulaufen, kann ich mir auch ein Vakuum einstellen. Heißt, dann tropft es nicht.
Genau, der zieht mir wieder ein gewisses Stück Material in die Dosiernadel wieder rein und zurück. Super. Auch das ist wieder, Zeit ist null. Hier stelle ich uns jetzt auch einfach mal 20 Sekunden ein.
Das ist jetzt quasi 20 Sekunden oder 0,2 Sekunden, das ist dieser Rücklauf. Das Ganze sieht dann quasi so aus. Ich dosiere wieder meine 2,65 und dann zieht er, wie man eben gehört hat, wieder ein bisschen was zurück. Das ist, wenn das Rädchen kurz zurückgeht, beziehungsweise die Pumpe kurz arbeitet, dann hat er das Material wieder leicht zurückgenommen, damit es nicht tropft.
Perfekt. Genau. Dann habe ich auch noch ein Continue-Programm. Das ist einfach auch dazu da, da wiederholt er alles, was ich jetzt einmal schon eingestellt habe, immer im wiederholenden Wechsel.
Das ist quasi alles, was wir haben. Dann hatten wir es schon erwähnt, wir haben die Möglichkeit, hier 29 Programme zu hinterlegen. Das ist jetzt Programm 2. Ich habe aber schon mal eins vorbereitet, um Ihnen das zu zeigen.
Im Programm 1. Dafür kann ich einfach, gehe ich wieder hier in die 1 und bestätige wieder mit dem Mod. Jetzt bin ich im Programm 1. Die Geschwindigkeit ist auf 10 gesprungen.
Das ist das, was ich eingestellt habe. Jetzt kann ich auch wieder meine ganzen Modi durchlaufen. Das ist der manuelle Modus. Das wäre dann jetzt zum Beispiel der Modus im Zeit.
Wie Sie sehen, jetzt ist die Geschwindigkeit 10 eingestellt und die Zeit 3,86. So können Sie 29 verschiedene Programme hinterlegen. Das heißt, 29 verschiedene Bauteile. Alles mit einem Gerät.
Wenn ich den Klebstoff wechsel und den Schlauch wechsel, kann ich mit der Pumpe unterschiedliche Klebstoffe verarbeiten. Zyranacrylate, anaerobic Klebstoffe und kann in dieser ganzen Palette dann dementsprechend spielen, je nachdem, welches Bauteil ich verkleben möchte. Richtig, ich kann den einen Tag mein anaerobisches Produkt nehmen. Ich kann das sogar zweimal am Tag wechseln.
Das ist gar kein Problem. Ja, ist ja auch schnell gemacht, haben wir ja schon gesehen. Ein Wechsel ist eigentlich nur ein neuer Schlauch hin, Schlauch zurechtschneiden, einfädeln, Nadel drauf und dann kann man schon loslegen. Keine projektbezogene Investition, sondern kann halt auch weiter benutzt werden.
Das ist ein universelles Werkstattgerät. Super, klasse. Das war eigentlich schon alles zur LOCTITE EQPU20. Zur Reinigung gibt es noch einfach zu sagen, einfach mit einem fusselfreien Tuch reinigen, wenn Verschmutzungen da sind.
Sonst ist ein gewisses Öl mit drin. Eine Fettung, eine Schmierung, einfach, dass die Walgung schön läuft. Die zwischendurch immer nochmal kontrollieren, dass wenn das zu wenig wird, muss ich mal nachfetten. Dafür empfehlen wir das LOCTITE LB8021.
Das ist perfekt dazu geeignet für die Schmierung, weil je besser die Schmierung ist, desto länger hält mein Schlauch, den ich dort einspanne, durch. Aber ansonsten ist es ja, muss man sagen, wirklich wartungsfrei und arbeitet kontinuierlich. Eine sehr, sehr gute Ergänzung, produzierbar, finde ich klasse. Ist auch für den Reinraum geeignet, das Gerät.
Also quasi auch für eine volumetrische Dosierung, sehr, sehr gutes Gerät. Super, gut. Wir bedanken uns fürs Zuschauen. Daniel, auch dir vielen herzlichen Dank für die Präsentation und Einweisung ins Gerät.
Wir hoffen, dass wir Ihnen weitergeholfen haben. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns wieder auf Saiffa TV oder bei uns im Saiffa Shop besuchen. Da finden Sie all diese Produkte und wenn Sie fragen, technischen Produkten, also sprich zu Klebstoffen, Klebebändern haben, dann wenden Sie sich direkt bitte an uns und vielen Dank fürs Zuschauen.