Loctite 55 Gewindedichtfaden
Worum geht es?
Wie Sie Gewinde mit einem einfachen Abdichtfaden der Firma Loctite abdichten können und das auch noch schnell, erfahren Sie hier im Video.
Transkript / Inhalt des Videos
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Hallo, mein Name ist Holger Walter von der Seyffer GmbH in Mannheim. Hanf und Dichtmittel kennen Sie, um Gewinde abzudichten. Kennen Sie auch LOCTITE 55? Falls nicht, bleiben Sie dran.
Hallo Sharon, du hast uns heute was mitgebracht, LOCTITE 55, Gewinde-Dichtfaden. Hallo Holger, genau, ich habe uns heute eine Alternative zum Hanf-Faden, aber auch, man kennt ja auch die Teflon-Wände, zum Gewinde-Dichten. Und unsere Alternative ist eben LOCTITE 55, ein Gewinde-Dichtfaden. Gut, jetzt schauen wir uns mal an.
Traditionell, es funktioniert ja. Also man hat ein Gewinde, in der Regel wird das Gewinde noch ein bisschen angeraut. Dann hat man einen Hanf-Faden, den man jetzt hier einlegt. Dann hat man hier nochmal, jetzt hätten wir das schön aufgebracht.
Und jetzt haben wir noch eine Dichtpaste, die wir also jetzt hier noch aufbringen. Was natürlich auch ein bisschen eine Schweinerei ist, um das Ganze jetzt noch abzudichten. Und jetzt schraube ich praktisch und grunde das Gewinde hier drauf. Ja, sind mehrere Arbeitsschritte, aber funktioniert.
Das ist der Standard, den man kennt. Ja, aber es ist zum Beispiel unpraktisch, wenn man an die Lebensmittelindustrie denkt, kommt man mit dem Hanf-Faden nicht rein. Weil es gibt immer noch Komponenten, die raushängen und es könnte eben auch mit in Lebensmittel kontaminieren. Eine Alternative, Teflon.
Genau, es gibt ja noch die Alternative, ein Teflon-Band. Also wird hier ebenfalls eingelegt. Dann lege ich im Grunde das Teflon-Band da drum. Aber man sieht schon, ich bin auch nicht so geübt.
Also es ist nicht ganz so trivial. Ich muss das hier schön in die Gewinde einlegen. Dann abreißen. Und dann kann es eben aufgeschraubt werden.
So. Ja, und jetzt sieht man, eventuell sitzt mein Gewinde nicht in dem richtigen Winkel auf. Und ich müsste jetzt nochmal nachjustieren. Und da zeigt eben ein Teflon-Band gegenüber unserem LOCTITE 55 einen großen Nachteil.
Mit dem LOCTITE 55 haben wir auf jeden Fall eine Gewindedichtung, einen Gewindedichtfaden, mit dem wir eben die Gewinde nachjustierbar sichern können. Und das können wir jetzt nochmal demonstrieren? Genau. Fangen wir mit dem Teflon-Band an.
Hier haben wir eben ein Rohrgewinde. Wir werden das Gewindestückchen aufschrauben und mit Hilfe einer Gaskartusche werden wir einen Druck von 5 bis 10 bar aufgeben. Dann bitte ich dich da nochmal, das Ganze so zu machen. Es rutscht weg.
Das ist auf jeden Fall für die Geübten etwas einfacher. Aber man merkt trotzdem, es ist eben nicht ganz so trivial. So, abreißen. Und dann kann man es wieder aufschrauben.
Und dann kann man es wieder aufschrauben. Und dann kann man es wieder aufschrauben. Und dann kann man es wieder aufschrauben. Abreißen.
Aufschrauben. Ich halte es unten. Also man sieht jetzt oben, wir haben noch nichts an Druck drauf. Jetzt haben wir unten die Brestdichtkartusche.
Man sieht, es steigt. Okay, bei 6 bar. Okay, wir haben jetzt 9 bar drauf. Und jetzt justiere ich mal nach.
Genau. Und man sieht auch, also bei einem Winkel von 10 Grad. Hast du noch die Anzeige? Ja.
Also es ist minimals, was ich da für stellen kann. Genau. Also es ist nicht nachjustierbar. Wenn du jetzt nochmal zurückdrehst.
Genau. Also man muss halt wirklich bis zum Anschlag arbeiten. Und kann dann eben, wenn man jetzt merkt, oh, ich hätte gerne einen 90 Grad Winkel, kann man das Gewinderohrstück nicht nachdrehen. auf diese Position bringen, ohne nochmal das Ganze von vorne zu applizieren.
Man hält es auch zwischendurch. Ja. Okay. Das war eben eine Applikation mit dem Teflonband.
Das heißt, wir können mit LOCTITE 55 dementsprechend schneller arbeiten, besser arbeiten? Und einfacher. Und sicherer. Okay.
Wie funktioniert das Ganze? Also unser Gewindedichtfaden ist auch Trinkwasser geeignet, also auch in der Lebensmittelindustrie anwendbar und praktisch ist es, dass es in einem geschlossenen Behälter kommt und man es einfach in den Werkzeugkoffer schmeißen kann und es eben nicht kontaminiert mit anderen Produkten. Und ganz schön ist es auch, dass eben auf der Rückseite die Anwendung nochmal beschrieben ist und wenn man sich nicht mehr sicher ist, kann man hier auch in diesem Kasten nochmal nachlesen, wie viele Wicklungen ich je nach Gewindegröße benötige. Hier haben wir ein Dreiviertelzoll und in der Anweisung hier die entholenen Produktmenge ist eben sieben bis neun Wicklungen.
Einfach ist es auch in der Anwendung, man entnimmt den Deckel und hier schon unser Dichtfaden und nachdem wir die benötigten Wicklungen aufgebracht haben, kann man mithilfe der Schneidevorrichtung leicht und sauber abziehen. Ja, jetzt bitte ich dich den Faden auf die Gewindegänge kreuz und quer aufzubringen und anders als beim Hanf ist es eben so, dass auch unerfahrene Personen damit arbeiten können. Die Hohlräume oder die Gewindegänge werden eben mit dem, also die Zwischenräume werden mit dem Faden aufgefüllt und wir haben eine nicht härtende Gewindedichtung. So, jetzt hast du es aufgebracht und wir können Druck auf das ganze System geben.
So, wir haben jetzt einen Druck von circa neun Bar aufgegeben und sehen, okay, wir müssen nachjustieren und können eben entweder dann parallel oder im 90 Grad Winkel das ganze ausrichten, ohne Druckabfall, jetzt auch quasi fast 90 Grad verschoben, jetzt noch mehr verschoben und wir haben immer noch keinen Druckabfall. Weiterhin Druck auf der Leitung und ab jetzt hört man Zwischen und man sieht auch auf der Anzeige, dass der Druck abfällt. Ja, und dadurch, dass wir eine nicht härtende Verbindung haben, können wir das ganze auch super leicht demontieren und den Faden quasi wieder abmontieren und die Gewindegänge nochmal reinigen und für den nächsten Vorgang nochmal einen neuen Faden aufbringen. Also schnell, einfach, sauber.
Ja, und wir haben auch die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Materialien zu arbeiten, also Metall- und Kunststoffteile mit nur einem Produkt absichtbar. Wenn man nun aber jetzt keine, also wenn man eine härtende Gewindedichtung haben möchte, haben wir ja auch unsere Flüssigklebstoffe im Portfolio und da haben wir einmal das LOCTITE 577. Zieht er auch schon mal Handschuhe an? Ja.
Das ist ja auch eine ganz interessante Flasche, die hat hinten so einen Blasebalk drin. Wichtig ist halt vor der Anwendung, das Produkt einmal durchzuwalden. Einfach den Deckel entfernen und auch die Öffnung. Das sind ja unsere Anaromenklebstoffe und einmal schön walden, damit er flüssiger wird und gleichmäßiger.
Und wenn wir zum Beispiel bei dem LOCTITE 577, das ist eben so, dass wir ein Auspufferzeichen als Gefahrensymbol mit auf der Flasche haben. Wenn wir jetzt eine Anwendung haben, wo wir eben kennzeichnungsfrei arbeiten möchten, können wir auch mit dem LOCTITE 5400 mit einem weiten Sicherheitsgrad arbeiten. Blatt, also kennzeichnungsfrei arbeiten. Ist auch Trinkwasser geeignet.
Heißt aber immer, es bleibt ein Klebstoff, es ist Chemie. Also auch die notwendigen Schutzausrüstung bereithalten, auch wenn es ein sogenanntes weißes Etikett ist. Das heißt ohne Gefahrensymbole, es ist ein Klebstoff. Genau.
Es sind ja eben wie erwähnt unsere Anaeromen Klebstoffe, die dann in der Gewindedichtung zu einem festen, hat man glaube ich schön gehört, einem Duroplasten aushärten. Das ist eine feste Gewindedichtung, also quasi nicht nachjustierbar, nachdem es ausgehärtet ist. Die Aushärtung findet statt anhand von Metallionen und auch Sauerstoffabschluss. Und justierbar ist es noch in dem flüssigen Zustand, vor allen Dingen bei dem LOCTITE 577.
Der ist ein bisschen dickflüssiger, sodass wir, wenn wir den Klebstoff auf das Gewinde auftragen, das Gegenstück aufdrehen, hat man immer noch die Möglichkeit nachzujustieren. Okay. Das heißt, wird also im Gewinde aufgebracht. Ja.
Erste Gewindegänge wahrscheinlich freilassen und in der Mitte auflegen. Den ersten Gewindegang freilassen und einmal drumherum. Aber ich würde dich bitten, das teilzunehmen. Ganz wichtig ist es, bevor wir quasi den Klebstoff auftragen, die Schutzbrille.
Wir arbeiten mit Chemikalien und bei Klebstoffen ist es eben so, damit wir die volle Adhesion zum Werkstück haben, müssen wir auch unsere Bauteile reinigen. Da hätten wir einmal unseren Universalreiniger, den LOCTITE SF 7063. Wir haben auch eine zum Beispiel ohne Aerosole, eine Schrumpflasche. Einmal LOCTITE 7070, genau.
Das ist dann wahrscheinlich im Maschinenbereich oder im Dingsbereich dann etwas einfacher auch aufzubringen. Ja. Weil ich eben hier nur pumpe und keine Aerosole benutze. Also ich gebe das jetzt auf mein Tuch auf und reinige meine Gewindegänge.
Wichtig ist halt, immer in eine Richtung zu reinigen, damit man eben den Dreck, wie man hier erkennen kann, nicht hin und her schiebt. Und man kann dann auch das Tuch immer schön wenden. Also es wird immer weniger. Das war quasi die erste Reinigung.
Ja, und wie erwähnt, hätten die Klebstoffe ja unter Reaktion oder beim Vorhandensein von Metallionen, wenn man jetzt mit Werkstücken arbeitet, die eher passiv sind, kann man auch mit Aktivatoren arbeiten. Was wäre jetzt passiv? Das musst du auch noch ein bisschen erklären. Passiv wäre zum Beispiel ein Nickel und aktiv ist ein Stahl oder Messing, ist auch ein aktives Werkstoff.
Okay. Nachdem man eben die Gewindegänge schön gereinigt hat, hat man eben die Möglichkeit auch die Aktivatoren zu verwenden. Einmal haben wir unser LOCTITE SF7240, das ist ein Aktivator. Ratsam ist es, den Aktivator und den Klebstoff nicht auf die gleiche Seite aufzutragen.
Zum Beispiel kann ich dann hier in diese Gewindegänge meinen Aktivator auftragen und den Klebstoff dann außen. Ist natürlich auch einfacher von der Applikation wie hier jetzt hier rein. Und bei dem SF7240, das ist ein Nass-in-Nass-Aktivator. Also ich gebe meinen Aktivator auf und gebe den Klebstoff auf die Gegenseite und dann kann ich direkt fügen.
Bei dem LOCTITE SF7649 ist es aber so, den gebe ich auf die Gewindegänge auf und muss dann warten, bis das böse Mittel abdampft. Also das ist dann eher für den schnellen Einsatz gedacht, weil Nass-in-Nass. Ja, hier muss ich halt abwarten, bis quasi das Ganze abdampft. Genau, und dann bearbeiten wir mal mit dem SF7240.
Nachdem wir eben den Klebstoff gereinigt haben, machen wir mal ein bisschen Platz, können wir hier einfach aufsprühen. Ja, da ist auch so ein bisschen grünlich. Genau, das sind eben diese Kupfer-Ionen. Da ist jetzt mein Aktivator.
Dann wird eben 1-2 Gewindegänge eingefügt. Klebstoff aus der Akkordeonflasche Klebstoff aus der Akkordeonflasche Gewindegänge sind gefüllt Technisches Datenblatt Wir hoffen, wir konnten Ihnen wieder ein bisschen was an neuen Informationen mitgeben.