Kleben

Dünne doppelseitige Klebebänder – wenn’s auf Millimeter ankommt

27. Juni 2025Seyffer GmbHProduktvorstellung

Worum geht es?

Ideal für Automotive, AR/VR & Luftfahrt: dünne doppelseitige Klebebänder im Videovergleich. Unsichtbar, anpassungsfähig, millimetergenau. Jetzt ansehen!

Lernen Sie mit Holger Walter von der Seyffer GmbH die Zukunft der Verbindungstechnik kennen: ultradünne doppelseitige Klebebänder. Diese Hightech-Lösungen meistern, wo herkömmliche Klebebänder schnell versagen. Perfekt für filigrane Bauteile in Autos, innovative VR- und AR-Brillen oder robuste Komponenten in der Luftfahrt. Sie bieten Präzision, Diskretion und Stärke – genau dort, wo es darauf ankommt.

Warum dünne doppelseitige Klebebänder Ihre Projekte revolutionieren

Mit dünnen doppelseitigen Klebebändern erreichen Sie makellose Ergebnisse in der Automobilindustrie: Zierleisten und Displays werden unsichtbar und elegant befestigt, für ein Design ohne Kompromisse. In der Welt der VR- und AR-Brillen garantieren sie präzise Verbindungen, die Technologie und Komfort vereinen. Selbst in der anspruchsvollen Luft- und Raumfahrt halten sie Hitze, Kälte und Vibrationen stand – zuverlässig wie kein anderes Material. Ihre hauchdünne Struktur bleibt nahezu unsichtbar und sorgt für ein cleanes Finish. Spannungen zwischen Materialien? Kein Problem – die Klebebänder entkoppeln sie, verlängern die Lebensdauer Ihrer Baugruppen. Und das Beste: Schlanke, leichte Konstruktionen werden möglich, ohne sperrige Schrauben oder Bolzen.

Was macht dünner doppelseitige Klebebänder unvergleichlich?

Die minimale Dicke der Klebebänder erlaubt den Einsatz in engsten Spalten, ohne an Haftkraft zu verlieren. Sie schmiegen sich an jede Oberfläche – egal ob flach, gebogen oder strukturiert. Metalle, Kunststoffe, Verbundwerkstoffe? Sie verbinden alles dauerhaft, auch unter extremen Bedingungen. Branchenführer in Automobil, Elektronik und Luftfahrt setzen auf diese bewährte Technologie für höchste Ansprüche.

Schauen Sie sich das Video an und sehen Sie selbst, wie ultradünne Klebebänder Ihre Arbeit präziser, effizienter und ästhetischer machen. Ideal für alle, die innovative Lösungen lieben.

Transkript / Inhalt des Videos

Vollständiges Transkript anzeigen

Hallo, mein Name ist Volker Walter von dem Seyffer Solutions Center in Mannheim. Heute mit dem Thema dünne doppelseitige Klebebänder aus dem Hause 3M. Was sind dünne doppelseitige Klebebänder und für was setzt man sie ein? Damit wollen wir uns heute ein bisschen mehr auseinandersetzen.

Dünne doppelseitige Klebebänder sind Klebebänder, die im Allgemeinen bei 50 µDicke beginnen und etwa bis 300 µDicke im Range arbeiten. Sie sind ausgerüstet mit einem dauerklebrigen Haftklebstoff, einem PSA, Pressure Sensitive Adhesive, also einem druckempfindlichen Klebstoff. Was wiederum bedeutet, bei der Applikation müssen sie mit Druck auf das Substrat aufgebracht werden. Im Hintergrund sieht man ein Bauteil und Schlagwörter wie Design, Prozess, Kosten, Produktivität.

Warum haben wir das abgebildet? Weil wir einfach ein bisschen näher zeigen wollen, was können diese dünnen doppelseitigen. Zum einen verbinden sie Materialien ohne Zerstörung. Beim Nieten, Schrauben, Schweißen beanspruche ich immer das Material.

Ich kann relativ dünn, fast unsichtbar Klebeverbindungen erzielen und Materialien miteinander verbinden, also im Design wiederum ein bisschen spielen. Ich erreiche mit dünnen doppelseitigen Klebebändern eine gleichmäßige Fugendicke. Ich kann Gewicht einsparen, weil ich einfach mit dünneren Materialien arbeiten kann. Und ich kann unterschiedliche Materialien mit Haftklebstoff verbinden.

Eine Besonderheit gibt es noch, ich kann sogar auf einem doppelseitigen Klebeband zwei unterschiedliche Klebstoffsysteme aufbringen. Zum Beispiel für niederenergetischen Untergrund und hochenergetischen Untergrund. Aber gibt es auch Grenzen? Und da greifen die dünnen eben nicht so wie dicke doppelseitige Klebebänder.

Sie haben zum Beispiel relativ wenig Spaltfüllung, weil sie eben dünn sind. Das heißt auch, sie können wenig Spaltdifferenzen ausgleichen aufgrund ihrer Dicke. Sie kompensieren auch weniger Belastungen, das heißt sie sind eher für den mittleren Beanspruchungsmoment gedacht. Wir müssen die Oberfläche immer gut reinigen, gut vorbereiten, weil eben dünne Doppelseitigen wenig Klebemasse zur Verfügung haben.

Und bei sehr kalten Werkstoffen, bei niedrigen Temperaturen, sind sie auch ein bisschen empfindlicher, was die Oberflächenfeuchtigkeit angeht. Schauen wir uns mal so einen Aufbau an. Wie sieht denn so ein dünnes doppelseitiges aus? Und hier kommt noch ein Schlagwort dazu, Transfer.

Ein Transferklebeband zählen wir so ein bisschen zu den doppelseitigen, obwohl es ein durchgehender Klebstofffilm ist. Das heißt, es ist das, was wir hier sehen. Wir haben keinen Trägermaterial dazwischen. Das dünne Doppelseitige enthält immer ein Trägermaterial.

Das heißt, ich habe eine Klebstoffschicht, ich habe diesen Carrier, dieses Trägermaterial und wieder eine Klebstoffschicht. Deshalb auch doppelseitig. Klebstoffe. Auch die spielen die ganz entscheidende Rolle, welches Klebeband für welchen Untergrund, für welches Substrat eingesetzt wird.

Hier haben wir in der Regel drei. Es sind Kautschuksysteme, Gummi-Harz-Mischungen, es sind die Acrylade und es sind Silikone. Jedes dieser Rezepturen hat seine Berechtigung. Sie sind sehr unterschiedlich in der Performance, aber auch in den Kosten.

Das Trägermaterial, das kann Kunststoff sein, PET, PVC. Das kann aber auch ein Gewebe sein, theoretisch auch ein Papiervlies. Auch hier kommt es ganz genau darauf an, für was wollen wir das Material einsetzen. Ist Kosten ein sehr starker Punkt oder muss es eben eine bestimmte Applikation beinhalten?

Wenn wir weitergehen, dann können wir uns noch das Schutzpapier angucken. Wir unterscheiden beim Abziehen aufbringen. Auch das muss geprüft werden, Papier oder Folienträge. Die Darreichungsform, das ist eben die sogenannte Lockrolle oder die Rollenware.

Die ist für uns als Converting-Betrieb wichtig, denn wir machen ja aus Preisen zum Beispiel schmale Rollen oder eben Formstandsteile. Aber es gibt teilweise diese Ware eben auch als Bogenware für den Endanwender. Wir müssen eine Adhesion aufbauen, also das heißt, wir müssen die Oberfläche benetzen. Und jetzt müssen wir unseren Werkstoff kennen.

Zum einen haben wir grün, eine hohe Oberflächenenergie. Das heißt, würde ich jetzt hier einen Wassertropfen auf dieses Substrat aufbringen, dann würde sich der Wassertropfen ausbreiten. Er würde sich praktisch auf dem Material benetzen. Wenn wir uns das blaue Material anschauen, dann sehen wir, dass wir hier eine hohe Oberflächenenergie haben.

anschauen, dann sehen wir diesen Wassertropfen wie so eine Perle auf dem Substrat stehen. Das ist der Indikator für einen niedrig energetischen Untergrund, für einen Low Service Energy Substrat. Dort ist die Oberflächenenergie des Substrates wesentlich geringer wie die des Wassertropfens, deshalb zieht er sich zusammen und bleibt wie eine Perle stehen. Beflammen, breimen, plasmieren.

Oder aber, ich versuche mit einem geeigneten Klebstoffsystem, nämlich für LSE Untergründe, hier eine gute Adhesion, eine gute Haftung aufzubauen. Klebebände gibt es auch bei den dünnen doppelseitigen wahnsinnig viele. Wir haben uns einfach mal für vier grobe Einteilungen entschieden. Die 100er MP Serie, die 200er, die 300 MP Plus und die 300 LSE.

Für was werden die eingesetzt? Die 100er Serie, ein universelles Material, gut für extreme Beanspruchungen. Die 200er Serie, hohe Oberflächenenergie. Also Metalle, sonstiges.

Die 300 MP Serie, für etwas schwierig verklebende Untergründe, wie zum Beispiel auch für Schäume. Und die 300 LSE, für niederenergetische Untergründe, wie zum Beispiel viele Kunststoffe. Und mit diesen vier Gruppen, diesen vier Klebstofffamilien, haben wir eine relativ große Bandbreite an Möglichkeiten der Materialien. Wir haben hier mal aufgebaut, oder aufgezeigt, dieses Bild vom Weltraum, vom All, von diesem Astronauten und so ein paar Icons dazu, die symbolisieren so ein bisschen diese 100er Serie.

Sie ist eigentlich für die Nutzung von hohen mittelenergetischen Substraten entwickelt worden und sind sehr beständig gegen niedrige und hohe Temperaturen. Teilweise bis 260 Grad extrem, dauerhaft bis über 150 Grad. Und wir haben sehr langjährige Verbindungen mit diesem Klebstoffsystem. Hat eine sehr gute Chemikalien- und UV-Beständigkeit.

Also 100er MP, so ein bisschen die Allzweckwaffe. Die 200er MP Serie ist entwickelt worden eben zum Verbinden auch von Oberflächen, wie zum Beispiel Glas, Kohlefaser, Acryl, Kunststoffe. Hier haben wir ein Anwendungsspektrum, was relativ gut im Kunststoffbereich anzusehen ist. Aber auch Metalle können hier relativ gut verklebt werden.

Die 300er MP Serie. Große Bandbreite für schwierig zu verklebende Materialen, strukturierte Untergründe, Schaumstoffe zum Beispiel im Bereich Automotiv, Marina. Dort sehr, sehr viele Materialien, die mit dieser 300er MP Plus Serie hervorragend verklebt werden können. Dann die 300er LSE Serie.

Gedacht für Low Service Energy Substrate, also Untergründe mit geringer Oberflächenhaftung. Wir haben eine relativ hohe Soforthaftung auf diesen Untergründen, auch zum Beispiel bei Pulverlacksystemen. Wir haben eine gute Chemikalien- und Feuchtigkeitsbeständigkeit. Und wir haben eine Temperaturbeständigkeit langfristig etwa bis 95 Grad.

Das hängt auch so ein bisschen mit der Anwendung von Kunststoffen zusammen. Sie sehen, es ist eine wahnsinnige Bandbreite, die in diesen dünnen doppelseitigen Klebebändern enthalten ist. Die Firma Seyffer steht Ihnen beratend zur Seite. Wir haben hier im Klebelabor die Möglichkeiten, sehr viele Funktionen, Tests durchzuführen.

Sie können mit Ihren Bauteilen zu uns kommen. Wir werden Sie beraten. Wir werden mit Ihnen Klebeversuche machen, um einfach zu sehen, ob Sie Infektionen haben. Das heißt, wir können Formstandsteile herstellen und über unser Lasersystem das relativ kurzfristig machen, sodass wir erste Prototypen real produzieren und verkleben können.

Mit Ihnen oder durch uns. Bei Fragen zu Ihrem Projekt, bei Verklebungen, die nicht funktioniert haben, kontaktieren Sie uns. Gerne helfen wir Ihnen weiter.