Der Champion der Schleifscheiben: Schruppscheibe, Fächerscheibe oder Fiberscheibe?
Worum geht es?
Schleifscheiben: Schruppscheibe, Fächerscheibe und Fiberscheibe im Vergleich. Was ist besser, und warum? Jetzt das Video ansehen ▶️
Innovative Schleiflösungen im Vergleich – mit Michael Langer von der VSM und Michael Vokt von Seyffer GmbH. In diesem Video geht es um einige der besten Schleifscheiben auf dem Markt: die Schruppscheibe, Fächerscheibe und Fiberscheibe. Diese Highlights der Schleiftechnik bieten eine beeindruckende Leistung und Langlebigkeit, die sie zur ersten Wahl für Handwerker und Profis machen.
Die Welt der Schleifscheiben
Die Schleifscheibe ist ein unverzichtbares Werkzeug in der Metallbearbeitung und beim Schleifen von unterschiedlichen Materialien. In diesem Video stellen wir die herausragenden Eigenschaften der Schruppscheibe, Fächerscheibe und Fiberscheibe vor und zeigen, warum sie als die besten auf dem Markt gelten.
Was macht die Schruppscheibe so besonders?
Die Schruppscheibe ist bekannt für ihre Robustheit und Effizienz. Mit ihrer Fähigkeit, große Mengen Material in kurzer Zeit zu entfernen, ist sie ideal für grobe Schleifarbeiten. Ihre besondere Struktur und Materialzusammensetzung sorgen für eine lange Lebensdauer und herausragende Leistung. In unserem Video erfahren Sie, wie die Schruppscheibe optimal eingesetzt wird und welche Vorteile sie bietet.
Die Vielseitigkeit der Fächerscheibe
Die Fächerscheibe zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit und Präzision aus. Sie kombiniert die Eigenschaften einer Schleif- und Polierscheibe, was sie zu einem multifunktionalen Werkzeug macht. Diese Scheibe ist perfekt für feine Schleifarbeiten und das Glätten von Oberflächen. Im Video zeigen wir, wie die Fächerscheibe verwendet wird und welche Materialien am besten damit bearbeitet werden können.
Fiberscheibe: Der Allrounder für verschiedene Materialien
Die Fiberscheibe ist ein wahrer Allrounder und eignet sich hervorragend für das Schleifen von Metall, Holz und Kunststoff. Ihre spezielle Beschichtung und das faserverstärkte Material sorgen für eine hohe Abriebfestigkeit und eine lange Lebensdauer. Im Video präsentieren wir die Vorteile der Fiberscheibe und geben Tipps zur optimalen Anwendung.
Schauen Sie sich das Video an und erfahren Sie, wie Sie Ihre Schleifarbeiten auf das nächste Level heben können.
Transkript / Inhalt des Videos
Vollständiges Transkript anzeigen
Ja, hallo und herzlich willkommen im Seyffer Abrasive Solution Center. Ich freue mich, dass heute Michael Langer von der VSM AG wieder bei uns ist. Herzlich willkommen Michael. Danke.
Wir möchten uns heute mit euch über den Champion der Scheiben unterhalten. Der Champion der Scheiben, wie haben wir uns das vorgestellt? Wir werden euch jetzt drei verschiedene Schleifscheiben-Arten vorstellen, dann ein bisschen darüber reden, über den Aufbau und über den Einsatzzweck und haben dann einen kleinen Versuchsaufbau auch noch vorbereitet, indem wir dann die Scheiben auch gegeneinander testen werden. Ja, was für Scheibenarten gibt es?
Wir fangen mal an und haben die klassische Schruppscheibe hier bei uns heute dabei. Wir haben die Fächer-Scheibe dabei und als drittes haben wir noch die klassische Fieberscheibe dabei und würden uns jetzt mal kurz den Aufbau der Scheiben anschauen. Beginnen mit der Schruppscheibe. Die Schruppscheibe ist ein Kunstharz-Gemisch, kann man sagen, in dem das Korn relativ wirr oder unausgerichtet eingebracht ist.
Die Scheibe wird dann in Form gebracht. Es gibt hier noch so Gewebezwischenlagen zur Stabilisation. Meistens sind es so drei an der Zahl, die da noch eingebracht sind. Dann wird die Scheibe, wie gesagt, geformt, gebacken und kommt dann als fertige Schruppscheibe zum Einsatz.
Die Fächer-Scheibe hat einen Grundteller, den wir da auch abgebildet sehen. Auf diesem Grundteller gibt es dann so eine Kleberaupe und in diesen Klebstoff werden dann die Fächer entsprechend reingebracht und aufgeklebt, die hier abgebildet. Da gibt es dann so leicht unterschiedliche Bauweisen mit verschiedenen Anzahlen von Fächern, also von diesen Schnipsten, die da aufgeklebt werden. Die unterscheiden sich auch in den Größen mitunter.
Es gibt also leichte Abwandlungen in der Bauweise. Und als dritte Variante haben wir eben die Fieberscheibe. Die ist nochmal vom Aufbau ganz anders. Wir haben hier zunächst einen Vulkanfieberträger.
Den sieht man hier. Das ist ein mehrlagiges Papier. Da kommt dann eine kleine Schicht oder dünne Schicht Grundbindung drauf. Hier wird dann, man sieht es, das Schleifkorn eingebracht oder aufgestreut, sagt man ja natürlich.
Man sieht auch, dass das in der Form ausgerichtet ist mit den Spitzen. Und dann kommt eine Schicht oder mehrere Schichten Deckbindung drauf. Das sieht dann so aus. Und optional gibt es auch noch Fieberscheiben, das sehen wir hier, mit einer sogenannten Topseis.
Michael, was verbirgt sich dahinter? Die Topseis ist eine schleifaktive Zusatzbeschichtung und die reduziert die Reibung in der Schleifzone. Wir haben eine relative hohe Temperatur dort in der Schleifzone durch das Schleifkorn. Und diese Beschichtung reduziert diese Reibung.
Das heißt, wir haben weniger Wärmeeintrag in das Werkstück, aber auch weniger Wärme für unser Werkzeug. Und damit erreichen wir eine längere Standzeit und eine höhere Schleifleistung. Wenn wir jetzt mal bei der Fieberscheibe bleiben, und uns so ein bisschen den Anwendungsbereich anschauen, muss man zunächst mal sagen, die Fieberscheibe wird generell mit einem Stützteller auf dem Winkelschleifer eingesetzt. Die Fieberscheibe gibt es in verschiedenen Kornarten zunächst.
Also vom herkömmlichen Aluminiumoxid, Silizium, Kapit, Zirkon, Korund, aber natürlich auch des Hochleistungskeramik-Schleifkorn in den Körnungen von 20 bis in den feinen Bereich 180. In den, wie gesagt, auch verschiedenen Körnungen. Verschiedene Durchmesser, also von Durchmesser 100 bis 230, hier heute klassischer Durchmesser 125 Millimeter. Wenn man das jetzt eine Schweißnaht abgetragen ist, eine Schweißnaht gereinigt, angepasst, genau, anfasen, Gussteile bearbeiten, entzündern, entlacken.
Das sind so die klassischen Einsatzbereiche der Fieberscheibe. Genau, da hat die Fieberscheibe den großen Vorteil, dass das Korn, wie eben gezeigt, aufrecht ausgerichtet da drauf steht. Das ist auch gleich der Unterschied zu der Fächerschleifscheibe, die wir hier haben. Diese Flaps, die dort aufgeklebt sind, sind im Grunde genommen vergleichbar mit der Fieberscheibe, also auch ein Schleifkorn auf Unterlage.
Und diese Unterlage ist aber hier in einem Winkel angebracht, also das sind hier tatsächlich 30 bis 45 Grad, da trifft mein Schleifkorn eben nicht mehr so senkrecht auf die Oberfläche und wir haben eine geringere Schleifleistung. sicherlich auch im Test noch herausstellen werden. Unterschiede sonst sind zur Fieberscheibe, dass ich einen größeren Kornvorrat habe. Diese Flaps, die hier übereinander liegen, die bauen sich ab und ich gelange an das Korn, was da drunter liegt.
Das bringt uns einfach eine längere Standzeit im Vergleich zur Fieberscheibe. Einsatzgebiete aber ansonsten ähnlich. Schweißmarktbearbeitung, Schweißmarktvorbereitung durch Anphasung, Putzen, Entlacken, Entzündung.