Kleben

BAT System – Das digitale Protokoll für Klebeprozesse

06. Mai 2026Seyffer GmbHProduktvorstellung

Worum geht es?

Das BAT System ermöglicht die digitale Dokumentation und Rückverfolgbarkeit von Klebeprozessen in der Industrie. Mehr Prozesssicherheit durch strukturierte Klebedokumentation.

Digitale Dokumentation wird auch in der Klebetechnik immer wichtiger. Im Video zeigen wir das BAT System – ein digitales Klebeprotokoll zur strukturierten Erfassung und Rückverfolgbarkeit von Klebeprozessen in der Industrie. Dabei geht es nicht nur um Dokumentation, sondern um Prozesssicherheit, Nachvollziehbarkeit und eine bessere Übersicht über Klebeanwendungen im laufenden Betrieb.

In vielen industriellen Klebeprozessen wird die Dokumentation noch immer manuell oder nur teilweise durchgeführt. Das führt zu Problemen bei der Rückverfolgbarkeit, erschwert Qualitätskontrollen und erhöht den Aufwand bei Reklamationen oder Audits. Besonders in sensiblen Produktionsbereichen wird die nachvollziehbare Dokumentation von Klebeanwendungen immer wichtiger.

Im Video zeigen wir das BAT System – ein digitales Klebeprotokoll zur strukturierten Dokumentation von Klebeprozessen. Das System unterstützt dabei, relevante Informationen direkt im Prozess zu erfassen und digital verfügbar zu machen. Dazu gehören beispielsweise Daten zu Materialien, Verarbeitungsschritten oder Zeitpunkten innerhalb der Anwendung.

Das Ziel ist eine höhere Prozesssicherheit und eine bessere Nachvollziehbarkeit im industriellen Alltag. Das BAT System hilft Unternehmen dabei, Klebeanwendungen digital zu dokumentieren und Prozesse transparenter zu gestalten.

Das Wichtigste in Kürze

Thema

Das BAT System digitalisiert Klebeprozesse und ermöglicht eine strukturierte Dokumentation sowie Rückverfolgbarkeit von Klebeanwendungen in Industrie und Produktion.

Problem

Klebeprozesse werden in vielen Betrieben noch manuell oder unvollständig dokumentiert. Informationen zu Material, Verarbeitung oder Zeitpunkt gehen verloren oder sind nur schwer nachvollziehbar.

Risiko

Fehlende Dokumentation im Klebprozess kann zu Qualitätsproblemen, fehlender Rückverfolgbarkeit und erhöhtem Aufwand bei Reklamationen oder Audits führen.

Lösung

Das BAT System ermöglicht eine digitale Erfassung und Nachverfolgung von Klebeprozessen. Relevante Daten können strukturiert dokumentiert und später nachvollzogen werden.

Nutzen

Mehr Prozesssicherheit, bessere Nachvollziehbarkeit und eine digitale Dokumentation von Klebeanwendungen im industriellen Umfeld.

Transkript / Inhalt des Videos

Vollständiges Transkript anzeigen

Hallo, heute aus unserem Solution Center, aus dem Live-Studio. Fehler im Klebeprozess kosten Geld, Zeit und im schlimmsten Fall das Vertrauen beim Kunden. Gleichzeitig werden Dokumentationen immer aufwendiger und in vielen Betrieben ist es ein Engpass. Das BAT-System, Better Adhesive Tracking, ist ein digitales Klebeprotokoll, das den gesamten Klebeprozess einfach und nachvollziehbar dokumentiert.

Es erfasst alle relevanten Parameter, unterstützt den Anwender im Ablauf und auch, um Arbeitsschritte zurückzuverfolgen. Heute geht es darum, das System aus der Praxis heraus zu beleuchten. Was bringt es im Alltag, wie einfach ist es in der Anwendung und wo liegt der konkrete Nutzen beim Anwender? Dazu habe ich mir Marco Rodriguez eingeladen, den Inhaber und Geschäftsführer von Better Adhesive Tracking.

Marco, schön, dass du dir die Zeit nimmst. Manche kennen dich, du bist kein Unbekannt in der Branche, aber für diejenigen, die dich noch nicht kennen, zwei, drei Worte zu dir. Ja, gerne. Wie du schon gesagt hast, Marco Rodriguez ist mein Name.

Ich habe die Firma BAT vor knapp drei Jahren gegründet. Ich bin auch Geschäftsführer des Geschäftsunternehmens. Das war bis jetzt schon eine spannende Reise und wir beschäftigen uns mit der Digitalisierung des Klebens. Marco, wie kam es dazu, dass du die Gedanken um die digitale Erfassung von klebetechnischen Daten gemacht hast?

Weil viele, die sich mit Kleben beschäftigen, nicht alle, aber einige erfassen Daten ja, zwar in einem Klebeprotokoll. Meistens manuell, wird ausgefüllt, wird abgeheftet. Wie kam der digitale Gedanke dahin? Ich komme eigentlich aus dem Projektmanagement, also aus dem klassischen Klebstoff.

Consulting ist ein böses Wort, aber aus dem Klebstoffprojektmanagement. Da habe ich immer wieder festgestellt, dass wir viele Projekte hatten, wo Daten sehr wichtig waren. Die wurden benötigt und sie wurden, wenn erfasst, teilweise schlecht erfasst oder gar nicht erfasst. Das war immer ein Riesenthema.

Ich habe irgendwann gesagt, lasst uns das doch digital machen. Wir können auch eine App bauen, habe ich einfach mal so frei rausgesagt. Ich habe da natürlich keine Ahnung von gehabt, hatte aber bei mir im Unternehmen damals schon Programmierer und die haben gesagt, ja wir setzen uns mal hin und bauen dir mal was. Und so fing das eigentlich an.

Hört sich zunächst mal, wie soll ich sagen, komplex an, weil du selber gesagt hast, das kann ich selber nicht machen, ich brauche jemanden. Wie einfach ist es, das System für den Werke zu bedienen und brauche ich Schulungen oder was sind die Voraussetzungen? Wir haben ja hier mal das System aufgebaut. Genau, also das Gesamtsystem ist eigentlich ziemlich simpel.

Wir haben einmal eine Web-basierte App, die kann ich von jedem Device aus aufrufen. Ich habe eine Adresse, ich habe Login-Daten und kann mich da quasi einloggen. Für den Werker, die Werkerin an sich, ist das denkbar einfach. Also ich logge mich morgens ein, ich bekomme einen QR-Code, scanne mich da ein und bin an meinem Arbeitsplatz und habe alle Daten, die ich im Prinzip benötige.

Dann habe ich nur sechs Punkte, die ich durchgehen muss und danach ist das Klebeprotokoll erstellt. Das ist gar nicht so viel. Und hardware-technisch ist das alles? Also ich habe keine großen Installationen?

Das ist tatsächlich alles. Also wir übermitteln unsere Daten, weil wir übermitteln ja zum Beispiel luftfeuchte Temperatur und sowas, über unsere Sensoren. Das sind LoRaWAN-Sensoren, das steht hier vorne, Long Range Wide Area Network nennt sich das. Das ist ein Kommunikationsstandard und der sendet im Prinzip an dieses Gateway und dann quasi zu uns in die Cloud.

Und weil es nicht nur einer liegt, ist das nur einer oder kann ich da mehrere auch nutzen? Weil es könnte ja theoretisch sein, dass du zwei, drei, dass du die überwachen musst oder willst. Wie du möchtest. Also das ist aufbaubar.

Das ist aufbaubar und wir haben auch Kunden, die wirklich in ihrer Produktionshalle mehrere davon einsetzen, um eben über das gesamte Feld zu ermitteln, wie ist denn meine Temperaturschwankung in meiner Produktion? Das ist total spannend. Frage, da ich ja selber auch hier im Labor verklebe und wir auch das System nutzen, für die Leute draußen, die sich jetzt, wie soll ich sagen, dafür interessieren, aber eben noch nicht diese tiefe an Informationen haben, muss ich denn alle Klebepartner manuell eingeben und werden diese automatisch erfasst? Du musst, wenn du der Werker bist, also du bist dann der Werker und musst es eintragen, dann musst du im Prinzip nur Werte eintragen, wie zum Beispiel Verfallsdatum.

Alles andere wird projektbasiert auf dem Projekt, das du gerade abarbeitest an deinem Arbeitsplatz, ist vorgefertigt und also zum Beispiel Klebstoff, wie Vorbereitung der Oberflächen und so weiter und so fort. Temperatur, Luftfeuchtigkeit wird alles automatisch übertragen und dann quasi am Ende des Tages in ein Protokoll überführt. Wir haben da glaube ich noch eine Folie dazu, diese Übersicht, dass wir es vielleicht mal ein bisschen visualisieren können. Genau.

Also wir beschäftigen uns ja eigentlich in diesem Bereich mit verschiedenen Themen. Also wir haben einmal die Software, die natürlich im Hintergrund läuft, wo ich alle Parameter vordefinieren kann, wo ich Grenzwerte eintragen kann und so weiter und so fort. Wir haben diese Hardware, also die Gateways, die, wenn wir sie versenden, vorkonfiguriert sind, ich muss sie nur einstöpseln. Back-to-play.

Genau, und dann geht es halt los. Das heißt, die Arbeit liegt eigentlich bei uns und wir geben es dem Kunden und er stöpselt ein und los geht der Spaß. Dann natürlich die Web-App, die ja wichtig ist für den User am Arbeitsplatz. Und das sind im Prinzip diese vier Bereiche, also Gateway, Sensorik und die beiden Softwarelösungen.

Jetzt haben wir ja das analoge System, trägt ja jeder schnell ein. Verlangsamt mich das System, weil wir oft ja auch diese Fragen haben, ja Digitalisierung ist also schön gut, aber es ist ja viel aufwendiger, ich brauche viel mehr Zeit und wie wenn ich das jetzt händisch eintrage. Nein, es verlangsamt dich nicht. Natürlich brauchst du Zeit, um dein System kennenzulernen, logisch.

Vor allem, was im Backend passiert, also dort, wo die Verwaltungsschale liegt. Das ist halt natürlich ein bisschen aufwendiger, aber das wird ja den Leuten in der IT übergeben oder dem Verantwortlichen für die Klebeprozesse. Also Kleberaufsichtspersonal zum Beispiel, die würden im Grunde daran arbeiten. Für den Werker, die Werkerin ist es denkbar einfach und läuft mit und erspart hier wirklich Zeit.

Das heißt, das System hilft mir dabei, Fehler zu vermeiden, wie zum Beispiel einen falschen Klebstoff. Wie würde das aussehen in der Praxis? Also Fehler 100% vermeiden kann man mit keinem System. Aber ich gehe an meinen Arbeitsplatz, ich scanne meinen QR-Code für den Arbeitsplatz ein und bekomme im Prinzip genau diese Liste.

Ich habe zum Beispiel meine Arbeitsanweisungen da mit drin, digital. Die kann ich durcharbeiten. Ich kann mit Checkboxen arbeiten. Habe ich das alles?

Brauche ich Handschuhe? Brauche ich was auch immer für eine PSA? Dann sehe ich die Klebstoffe, die ich habe und die ich benutze und die muss ich quasi überprüfen. Das heißt, die überprüfe ich als Werker visuell und übernehme dann zum Beispiel das Haltbarkeitsdatum.

Natürlich kann ich diesen Klebstoff falsch verwenden, aber ich muss ihn abgleichen und wenn der nicht stimmt oder wenn auch das Haltbarkeitsdatum nicht stimmt, dann meckert unser System und sagt, aufpassen, so geht es nicht weiter. Aber wenn ich es richtig weiß, auch zum Beispiel Luftfeuchte, auch Temperaturen. Genau. Das wird konstant getrackt.

Also unsere Sensoren können theoretisch jede Sekunde senden. Wir haben es jetzt eingestellt, dass die alle zehn Minuten ungefähr senden. Das hat sich herausgestellt. Das ist für den Klebeprozess völlig in Ordnung.

Und diese Daten werden automatisiert eingetragen. Die sind auch unfälschlich. Also ich kann nichts daran manipulieren. Nein, nein, kannst du nicht.

Nicht machbar. Jetzt kann ich mir vorstellen, dass jemand natürlich sagt, ja gut, ich mache aber nur kleine Serien. Also ich habe wechselndes Arbeitsverhältnis dann. Andere Klebstoffe, andere Bauteile.

Ist euer System auch für solche Kunden ausgelegt? Oder sagt man, wie beim ERP, ab 50 Arbeitsplätze macht es Sinn? Nein, nein. Es zielt eigentlich genau auf den Mittelstand ab und auch auf kleinere Serien.

Das heißt, man kann es im Labor nutzen. Es ist eine Einstellungssache. So wie ich es mir im Hintergrund einstelle, so kann ich es halt nutzen. Heißt, ich kann dem Kunden klein anfangen und kann es aber dementsprechend skalieren nach oben.

Ich sage mal ein bisschen zu unendlich, wenn man das theoretisch sagt. Klar, also wenn du kannst mit einem Arbeitsplatz anfangen, den du nutzt, den du bestückst, mit dem du arbeitest und dann stellst du fest, Serienproduktion geht hoch, du hast auf einmal 10, 20, 100 Arbeitsplätze. Das zu erweitern ist total einfach. Das heißt, unterm Strich zeigt sich, wenn heute Klebeprozesse wirtschaftlich beherrscht werden wollen, dann kommt man an der digitalen Unterstützung nicht vorbei.

Das zeigt sich mehr oder weniger. Wir, wie gesagt, sind ja ebenfalls dabei, uns in der Weise aufzustellen, weil wir eben auch die Kundenanforderungen bedienen wollen. So geht es im Grunde deinen Kunden ja auch. Was ich herauslese, ist, das BAT-System bietet im Grunde den Vorteil, dass ich mit relativ einfacher Soft- und Hardware, relativ schnell, weil ich weniger Schulung brauche, es ist nicht komplex, eine fälschungssichere Dokumentation erarbeiten kann.

Wenn ich es richtig weiß, wird das System automatisch auch bei Beendigung der Arbeitsabfolge automatisch einen Bericht versenden an der vorgewählten Adresse. Das heißt, man könnte theoretisch dem Kunden direkt schon just in time zusenden, deine Produktion ist gelaufen, das sind die Parameter dazu. Das heißt, im Fall einer Beanstandung könnt ihr jetzt schon für sich nachschauen, ist das alles im Rahmen gewesen. Und er kann auch, wenn wir uns die Parameter anschauen, auch wenn wir Temperatur und Luftfeuchte mal genauer betrachten, ich setze mir Grenzwerte, und wenn diese überschritten werden, meldet unser System quasi, Achtung, geht so nicht weiter, und dann kann ich es selber freigeben, wenn ich die Klebaufsichtsperson bin.

Kann man gerade sagen, also selber heißt, die nächste Ebene kann dann im Grunde entscheiden, ja oder nein, der werke an sich nicht. Genau, und das wird dann quasi alles dokumentiert in dem Protokoll, das kann ich automatisiert versenden, und es ist revisionssicher abgelegt, in der Cloud deswegen. Dann erstmal danke für die kurze Information. Ja, wenn Sie Ihren Klebeprozess und Ihre Dokumentation auf das nächste Level bringen wollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Kommen Sie auf uns zu, per Telefon, über die Homepage, wir kommen gerne auch bei Ihnen vorbei, analysieren erstmal Ihren Prozess, schauen, wo wir Sie unterstützen können, und beraten Sie gerne zusammen mit Marco Rodrigues bzw. BAT zum Thema Better Adhesive Tracking.