Acrylat Klebstoffe Nomix & Premix: Starke Verbindungen im Praxistest
Worum geht es?
Im Seyffer.tv Video-Tutorial: Acrylat Klebstoffe – Nomix & Premix. Professionelle Verklebung mit praxisnahen Beispielen anschaulich erklärt.
Klebstoffe, die halten, was sie versprechen: Dieses Video zeigt Nomix und Premix Acrylat Klebstoffe in Aktion. Experten demonstrieren praxisnah, wie diese Klebstoffe Werkstoffe wie Metall, Kunststoff oder Glas zuverlässig verbinden. Ob in der Industrie, im Handwerk oder für spezielle Projekte – erfahren Sie im Video-Tutorial, wie Nomix und Premix Ihre Arbeit effizienter machen.
Vorteile von Nomix & Premix Acrylat Klebstoffen
Nomix und Premix Acrylat Klebstoffe bringen Klebeprojekte auf ein neues Level. Sie verbinden selbst harte Materialien wie Stahl oder Aluminium mit beeindruckender Festigkeit, perfekt beispielsweise auch für den Maschinenbau oder die Automobilzulieferung. In Minuten aushärtend, halten sie den Workflow flüssig und sparen wertvolle Zeit – ideal für schnelle Reparaturen oder Serienproduktion. Selbst auf kniffligen Oberflächen wie öligen Metallen oder rauen Kunststoffen haften sie bombenfest, ohne aufwendige Vorbereitung. Ihre Robustheit bei Temperaturen bis 180°C sorgt für Verbindungen, die lange und ohne Nacharbeiten halten.
Besonderheiten der Klebstoffe im Fokus
Die Stärke von Nomix und Premix liegt in ihrer innovativen Chemie. Nomix, ein Einkomponenten-Klebstoff, aktiviert durch Feuchtigkeit und ist perfekt für schnelle Reparaturen, etwa bei temporären Verklebungen. Premix, ein Zweikomponenten-System, bietet höchste Festigkeit für strukturelle Anwendungen, ideal für Maschinenbau oder Baugewerbe. Beide zeichnen sich durch einfache Handhabung aus – Nomix ohne Mischen, Premix mit präziser Dosierung. Ihre UV- und Witterungsbeständigkeit macht sie vielseitig einsetzbar, während die starke Adhäsion auch auf niederenergetischen Oberflächen wie PE oder PP überzeugt.
Sehen Sie im Video, wie Nomix und Premix Ihre Klebeprojekte bereichern – praxisnah präsentiert.
Transkript / Inhalt des Videos
Vollständiges Transkript anzeigen
Herzlich Willkommen bei Seyffer TV heute zum Thema Acrylak-Klebstoffe der Firma Henke. Mein lieber Daniel. Ja, hallo, schön wieder hier zu sein. Wir wollen uns heute ein bisschen mit dem Thema Acrylak-Klebstoffe befassen.
Dafür haben wir einfach mal zwei verschiedene Klebstoffe mitgebracht, weil wir haben nämlich auch zwei verschiedene Arten von Acrylak-Klebstoffen von der Verarbeitung her. Wir haben nämlich einmal ein sogenanntes Premix-System. Das ist quasi aus einer ganz klassischen Doppelkammer-Kartusche oder auch ein sogenanntes Nomix-System. Da habe ich in der Regel eine Seite, die ich mit einem Art Aktivator einstreife und eine Seite, wo der Klebstoff raufkommt, die ich dann später füge.
Beide werden wir Ihnen heute mal zeigen. Wir fangen aber an mit dem sogenannten Premix-System. Ich habe da unseren LOCTITE AAV5004 mitgebracht, den zeige ich Ihnen nochmal kurz in der Detailansicht. Klassische Doppelkammer-Kartusche, 1 zu 1 Mischungsverhältnis.
Ich kann quasi also die Standardpistole nehmen, passende Düse dazu, wichtig beim Acrylak-Klebstoff. Genau, auch hier wie bei jedem Zweikammer-System, ich brauche den passenden statischen Mischer dazu und dann kann ich das Ganze schon verarbeiten. Was haben wir hier für einen großen Vorteil? Einmal, wir können hochtransparente Verbindungen machen.
Das ist quasi ein hochtransparenter Klebstoff, der sehr, sehr gut für die verschiedensten Metalle und Kunststoffe ist. Wir machen das Ganze jetzt heute anhand einfach mal so ein bisschen vom Polycarbonat. Ist ja quasi eine schöne transparente Verbindung. Die schöne optische Erscheinungsbilder gerade für so etwas.
Blasenfrei, hochtransparent. Vorteil von dem, er ist sehr schnell. Genau, wir haben eine sehr, sehr schnelle Handfestigkeit, immer unter 5 Minuten. Schränkt uns natürlich ein bisschen an der Verarbeitungszeit, wobei auch da mit unter einer Minute sind wir relativ schnell.
Das heißt, die Teile müssen auch schnell gefügt sein, unter der Minute, weil wenn er angefangen hat zu schilieren, würde die Verklebung versagen. Genau, wo man den super schön für einsetzen kann, sind zum Beispiel so Sachen wie Schaukästen verkleben, die aus Polycarbonat sind oder so. Ich hatte auch schon den Fall, wo es einfach so ein Bock war oder so ein Rednerpult, was aus Polycarbonat ist, was zusammengeklebt ist. Weil ich halt schön mit dem Transparenten auch kantenfrei arbeiten kann.
Keine Klebespalte sieht. Durch die hohe Transparenz und keine Verhinderung. Wie sieht das Ganze jetzt aus in der Verarbeitung? Ganz klassisch, wir haben wieder, wie immer, hier ist schon statische Mischer drauf.
Normalerweise beim neuen Produkt haben wir hier einfach eine weiße Kappe. Ich entferne die, die fliegt wieder wie die weiße Kappe auch in den Müll. Spann mir den Klebstoff in meine Pistole ein. Wir machen es mal so, dann können wir den Schlüssel lösen.
Drücken wir wieder ein bisschen was raus. Man sieht schon, das ist relativ dünnflüssig von der Viskosität her. Die muss man auch nicht sehr fest drücken. Das macht es auch für den Anwender sehr, sehr angenehm, das Ganze zu verarbeiten.
Jetzt habe ich den passenden statischen Mischer drauf. Normalerweise zeige ich Ihnen immer gerne, wie sich das vermengt. Das wird man jetzt hier in dem Falle nicht so sehen. Ich trage quasi jetzt, ich gehe nur mit der Hand mal mit, wo die Vermengung stattfindet.
Verwerfe wieder etwas und jetzt kann ich anfangen zu kleben. Muss mich auch ein wenig beeilen, weil wie schon erwähnt, wir haben eine relativ kurze Verarbeitungszeit. Bei den Temperaturen. Genau, wir haben es heute ein bisschen wärmer.
Unwesentlich. Jetzt züge ich quasi einfach meine beiden Bauteile und lasse sie einfach kurz hier so liegen, weil wir haben halt eine schnelle Verarbeitungszeit von fünf Minuten. Dann können wir das Ganze wieder wegnehmen. Gut, was man ja sieht bei dem Teil, was wir gestern schon mal vorbereitet haben, sieht man sehr schön die Transparenz.
Man sieht, was wir nach einem Tag auch für ein Ergebnis haben. Er ist ja nicht nur geeignet für Kunststoffe, sondern ist auch für Metalle sehr gut geeignet. So haben wir ein relativ breites Spektrum. Das ist ein Klebstoff der V5004 für schnelle Anwendungen, wenn jemand wenig Zeit hat und viele Bauteile kleben möchte und die schnelle Variante sucht.
Genau, wir haben auch wieder ein Stück ausgärtetem Klebstoff mitgebracht. Man kann schön erkennen, dass es jetzt auch nicht so extrem gesprüht hat, weil auch hier keiner den sogenannten Pre-Mix-System hat. Kommen wir zum zweiten System, wie man Acrylade verwenden kann, zum sogenannten No-Mix-System. Ich habe jetzt heute mitgebracht unseren LOCTITE AA-330 in Kombination mit dem Aktivator LOCTITE SF-73-88.
Diese beiden Klebstoffe gibt es in einem Paket, das kommt dann in so einer kleinen Schachtel, dort ist beides drin. Einmal das Fläschchen-Aktivator, einmal quasi der Klebstoff fertig zum Anwenden. Vorteil von dem getrennten System ist welcher? Ich habe eine sehr flexible Verarbeitungszeit, also ich muss halt nur die Zeit beachten vom offenen Aktivator, das sind in dem Fall 15 Minuten.
Die habe ich aber auch flexibel, ich muss die Teile in der Zeit nicht fügen, also ich kann mir das vorbereiten und dann innerhalb dieser 15 Minuten muss ich die Teile erst fügen. Plus, wenn ich sie gefügt habe, habe ich nach drei Minuten schon die Handfestigkeit, also extrem schnell und aber trotzdem flexibel. Das heißt, ich könnte mit dem Klebstoff die Fläche vorbereiten auf dem einen Bauteil und dann in Ruhe das zweite Bauteil mit Aktivator versehen und dann, wenn ich füge, bin ich aber trotzdem wieder schnell. Genau, es gibt ja zum Beispiel so 5 Minuten Epoxy, sagt man im Volksmund dazu, so relativ schnelle Epoxytate.
Da habe ich zwar eine Verarbeitungszeit von 15 Minuten, Handfestigkeit aber unter Umständen erst nach 25 oder 30 Minuten. Hier hätte ich, wenn ich mir 15 Minuten teile, 18 Minuten, habe ich meine Handfestigkeit, kann das Bauteil nehmen, beiseite packen und nächstes. Wie einfach das System anzuwenden ist, zeigen wir jetzt. Wir haben das einfach mal vorbereitet.
Hier ist schon ein geklebtes Bauteil. Hier haben wir in dem Fall Polystyrol, einfach schon mal verklebt, sehr sehr gute Festigkeiten damit erreicht. Das ist quasi ein Alublech und jetzt zusammen reagieren. Getrennt voneinander.
Genau, getrennt voneinander aufbringen. Wenn ich jetzt hier den Klebstoff und danach mit dem Aktivator drauf sprühe, dann fängt mein Klebstoff hier schon an auszuwenden. Ich nehme jetzt quasi nur das Bauteil, den Klebstoff hier mal weg und habe jetzt hier quasi, das ist mein PVC-Bauteil, das ist schon vorgereinigt und das warnen wir jetzt mit dem Aktivator. Wichtig ist bei so etwas wie einem Aktivator immer auf eine gewisse Abluft oder Belüftung achten.
Wir haben jetzt hier eine Absaugung daneben dran stehen und dann halt quasi einsprühen. Ich mache das, das ist eine sehr kleine Dose, ich muss auch wirklich nicht viel. Das reicht quasi schon, mehr muss ich gar nicht auftragen. Das ist ja nur eine hauchdünne Schicht.
Das ist nur eine hauchdünne Schicht, man muss das wirklich nicht übertreiben. Das muss nicht schwimmen, das Bauteil. Nein, überhaupt nicht. Wäre falsch, ja.
Jetzt habe ich hier, und du hast bewusst den Klebstoff und das Bauteil weggelegt, weil sonst würde durch den Aktivator schon eine Reaktion stattfinden und damit das nicht passiert, beide getrennt voneinander mit Abstand. Genau, jetzt habe ich hier meinen Klebstoff, den trage ich auf. Ich mache das immer gerne in so einer Art, ich versuche es, Raupe und in so einer Serpentinform. Warum mache ich das in so einer Serpentinform?
Manche machen das gerne, ich baue das Haus von Nico Laus, dann habe ich einen Kasten. Aber wenn ich mein Bauteil auflege, kann die Luft nicht entweichen. Ich habe Luftblasen. Durch die Raupen kann...
Genau, durch diese Schlängelin oder Serpentin kann die Luft in alle Richtungen weggedrückt werden und ich habe eine schöne Klebstoffverteilung. Perfekt. Jetzt habe ich mein behandeltes Bauteil. Feuchte Seite natürlich nach unten.
Ich rücke es jetzt extra mal ein bisschen weiter hier in die Kamera. Füge mein Bauteil, ich habe ja drei Minuten Zeit zum Ausrichten, ist jetzt bei mir gar nicht so vonnöten. Presse die wirklich ran. Wichtig ist bei diesem System, beim Premix System, das muss ich noch dazuhören, beim Nomix System ist, ich kann arbeiten mit einem engen Spalt oder muss der Aktivator ganz eng zusammensenken.
Das ist der Vorteil von dem, ich zeige ihn nochmal kurz, von dem so genannten Premix System, hier kann ich auch spaltfüllend arbeiten. Denn ich bei dem Nomix in der Regel immer sehr eng pressen muss, damit überall 100% Kontakt da ist zwischen Aktivator und Klebstoff. Richtig. Richtig, sehr gut.
Und wie man erkennen kann, wir haben zumindest sogar schon so eine Festigkeit, dass ich quasi das Bauteil theoretisch jetzt nehmen könnte und weitergeben könnte und ablegen könnte. Ich muss hier jetzt nicht irgendwie noch eine Klammer ansetzen, sondern bin halt schön schnell. Interessant ist, wir haben ein sehr breites Spektrum, was wir hier mal sehen. Da haben wir PVC, ABS, wir haben Aluminium, wir haben Stahl, wir haben Messing, wir haben VA, also eine ganze Menge von Materialkombinationen, die man miteinander verkleben kann und wo wir sehr gute Ergebnisse erzielen.
Auch bei diesem Kombinationskleben haben wir einen Temperaturbereich, der bis 100 Grad geht, wenn ich richtig weiß. Auch da bekommt man sehr gute Ergebnisse und hat hohe Festigkeiten, hohe Temperaturbereiche, die der Klebstoff aushält. Durch die hohe Viskosität kann man den Aktivator auf die glatte Oberfläche auftragen und den Klebstoff auf das Holz auftragen. Das Holz saugt den auch nicht auf und dann kann ich auch schön diese Mischklebung erstellen.
Das Ganze finden Sie, wenn Sie Informationen oder Unterlagen haben möchten, im Produktkatalog. Finden Sie die Akkulate auf der Seite 6263. Da sind beide Klebstoffe der V5004 wie auch der AA330 angedruckt oder mit drin. Wenn Sie weiteres Interesse haben, gerne auf dem Saiffa-Shop.
Finden Sie die ganzen Produkte und für technische Fragen stehen wir Ihnen auch gerne zur Verfügung. Im Produktkatalog sehen Sie auch nochmal die Unterschiede, sehen Sie welche Produkte es ganz klar gibt, Primix, Nomix und dann können Sie auch danach schon auswählen. Ja, super. Vielen Dank Daniel.
Vielen Dank.